Teil eines Werkes 
2. Bd. (1847)
Entstehung
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geneigter auf die Hilfe Gottes zu hoffen, denn er fing an zu glauben, daß ihm die Hilfe der Menſchen fehlen wurde.

Keiner ſeiner Soldaten warerſchienen; auf der finſtern ſtillen Straße hoͤrte man nur in langen Zwiſchenräumen den Schall von Pferdehufen, der ſich nach Vincennes zu entfernte.

Mayneville und die Herzogin ſtrengten ſich da an durch das Dunkel hindurchzuſehen, um ihre Leute zu erkennen oder die Urſache der Zoͤgerung derſelben zu errathen.

Dieſes erfolgloſe fortwaͤhrende Hin- und Herreiten hatte endlich Mayneville ſo beſorgt gemacht, daß er einen von den Leuten der Herzogin zu Pferde ſteigen ließ und ihm auftrug ſich bei dem erſten Reiterhaufen zu erkundigen, auf den er treffen wurde.

Der Bote war nicht zuruͤckgekommen.

Die ungeduldige Herzogin hatte deshalb einen zweiten abgeſchickt, aber dieſer war ebenſowenig wie der erſte zu⸗ ruͤckgekommen.

Unſer Officier, ſagte da die Herzogin, welcher die Sachen immer von der ſchoͤnſten Seite anzuſehen geneigt war,wird gefuͤrchtet haben nicht genug Leute zu haben und behalt die, welche wir ihm ſchicken als Verſtaͤrkung; klug iſt es, aber beunruhigend.

Beunruhigend ja, ſehr beunruhigend, antwortete Mayneville, deſſen Augen von dem dunkeln Horizonte ſich nicht abwendeten.

Mayneville, was kann geſchehen ſein?

Ich will ſelbſt hinausreiten und wir werden es erfah⸗ ren. Und Mayneville wollte fortgehen.