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„Vor dem Jacobinerkloſter werdet Ihr die Leute dicht gedraͤngt reiten laſſen“, fuhr Epernon fort.
Dieſes Geſpraͤch wurde durch eine Bewegung auf der Treppe unterbrochen.
Der Koͤnig kam reiſefertig herunter. Ihm folgten einige Herren und unter dieſen erkannte Sainte-Maline mit leicht begreiflichem Herzklopfen auch Ernauton.
„Sind meine tapfern Fuͤnfundvierzig beiſammen?“ fragte der Koͤnig.
„Ja, Sire“, antwortete Epernon, indem er auf eine Gruppe Reiter zeigte.
„Sind die Befehle gegeben?“
„Sie werden vollzogen werden, Sire.“
„So wollen wir aufbrechen“ ſagte Se. Maj.
Loignac ließ zum Aufſitzen blaſen.
Als heimlich verleſen wurde, ergab es ſich, daß alle Fuͤnfundvierzig beiſammen waren und keiner fehlte.
Man überließ den Chevaulegers die Leute Mahne⸗ ville's und der Herzogin in's Gefaͤngniß zu bringen, verbot ihnen aber bei Todesſtrafe ein Wort mit ihnen zu reden.
Der König ſtieg in den Wagen und legte ſeinen bloßen Degen neben ſich.
Epernon fluchte und verſuchte, ob der ſeinige leicht aus der Scheide zu ziehen ſei.
Als es neun Uhr ſchlug, brach man auf.
Eine Stunde nach dem Aufbruche Ernauton's ſtand Herr von Mayneville noch immer an dem Fenſter, von dem aus wir ihn dem jungen Manne nachblicken ſahen; er war indeß nach Verlauf dieſer Stunde weit weniger ruhig, aber
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