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„Ihr ſeid frei, Herr von Carmainges und es freut mich, daß ich Euch gefällig ſein konnte.“
Ernauton trat ſchnell aus den Reihen heraus und eilte die Treppe hinauf, die zu dem Gemache des Konigs fuͤhrte.
Sainte⸗Maline hatte ihm nachgeſehen und auf der Mitte der Treppe konnte er ſich uͤberzeugen, daß Loignac Carmainges begegnete und ihm winkte weiter zu gehen.
Loignac ſeiner Seits kam herunter; er wollte zur Auf⸗ nahme der Priſe ſchreiten.
Es ergab ſich und Loignac beſtätigte dies, daß in Folge der Verhaftung der fuͤnfzig Mann die Straße bis zum nächſten Tage frei ſein würde, weil die Zeit, in welcher die Funfzig in Bel⸗Esbat ſich hatten verſammeln ſollen, vor⸗ uͤber war.
Der Konig konnte demnach ohne Gefahr nach Paris zuruckkehren.
Loignac rechnete freilich ohne das Jacobinerkloſter und ohne das Geſchütz der ehrwuͤrdigen Väter, wovon Epernon durch Nicolaus Poulain Kunde erhalten hatte.
Als deshalb Loignae zu ſeinem Chef ſagte:„der Weg iſt frei“, antwortete Epernon:
„Sehr wohl. Der Koͤnig beſiehlt, daß die Fuͤnfund⸗ vierzig drei Abtheilungen bilden, eine vor dem Wagen, eine zu jeder Seite deſſelben und daß ſie ſich ſo dicht aneinander halten, daß die Kugeln, wenn es Kugeln geben ſollte, den Wagen nicht erreichen.“
„Sehr wohl“, antwortete Loignar mit der Kaltbluͤtig⸗ keit des Soldaten;„da ich aber keine Gewehre ſehe, ſo furchte ich auch keine Kugeln.“
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