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und ihm ein halbes Dutzend Degen und Piſtolen auf die Bruſt ſetzten.
Das war viel fuͤr einen einzigen Mann.
„O ho“, ſagte Ernauton,„man wird eine Stunde von Paris auf der Straße angefallen.. Der Koͤnig ſcheint ſchlechte Polizei zu haben und ich werde ihm rathen, andere Leute anzuſtellen.“
„Still!“ gebot eine Stimme, welche Ernauton zu er⸗ kennen glaubte;„Euern Degen, Euere Waffen und ſchnell!“ Ein Mann faßte das Pferd am Zügel und zwei Andere nahmen Ernauton die Waffen ab.
„Verflucht! Die Leute ſind gewandt 1“ murmelte er; dann wendete er ſich an die, welche ihn aufhielten und ſagte:
„Ihr Herren, Ihr werdet mir wenigſtens die Gnade erweiſen und mir ſagen..“
„Es iſt ja Herr von Carmainges“, ſagte der Haupt⸗ dieb, der eben den Degen des jungen Mannes gefaßt hatte und ihn noch hielt.
„Herr von Pincorneh!“ rief Ernauton aus.„Welch' abſcheuliches Gewerbe treibt Ihr da?“
„Ich habe Ruhe geboten“, ſiel einige Schritte davon die Slimme des Befehlshabers ein;„man bringe den Mann in Gewahrſam.“
„Aber Herr von Sainte⸗Maline“, ſagte Perducas von Pincorney,„der Mann, den wir angefallen haben..“ „Nun?“ „Iſt unſer Camerad, Herr Ernauton v. Carmainges.“


