Teil eines Werkes 
2. Bd. (1847)
Entstehung
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Ernauton hier! rief Sainte⸗Maline vor Zorn er⸗ bleichend aus.Er? Was thut er da 2

Guten Abend, Ihr Herren, ſagte Carmainges ruhig; ich geſtehe, ich glaubte nicht in ſo guter Geſellſchaft zu ſein.

Sainte⸗Maline ſchwieg.

Man ſcheint mich verhaften zu wollen, fuhr Ernau⸗ ton fort,denn ausplündern will man mich doch hoffentlich nicht.

Der Teufel! brummte SainteMaline;das war nicht vorausgeſehen.

Von meiner Seite wahrhaftig auch nicht, antwortete Carmainges lachend.

Das iſt ſchlimm. Sagt, was thut Ihr hier auf der Straße?

Wuͤrdet Ihr mir antworten, Herr von Sainte⸗Ma⸗ line, wenn ich Euch dieſe Frage vorlegte?

Nein.

So genehmiget, daß ich ebenſo handele.

Ihr wollet mir alſo nicht ſagen, was Ihr auf der Straße hier thatet?

Ernauton lächelte, antwortete aber nicht.

Auch nicht, wohin Ihr reiten wollet?

Keine Antwort.

Da Ihr keine Antwort gebt ſagte Sainte⸗ Maline, ſo bin ich genothiget, Euch wie jeden Andern zu behan⸗ deln.

Thut das; aber Ihr werdet Rechenſchaft uͤber das ablegen muͤſſen, was Ihr thut.