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rtheidiget und dabei ihren Tod gefunden haben.. empfehle ich den jungen Mann an.“
„Welchen jungen Mann?“
„Den, welcher uns eben verlaſſen hat. Seht nach, ob er wirklich fort und ob er nicht ein Spion iſt, den unſere Feinde uns ſandten.“
„Ich ſtehe zu Euerem Befehl, Madame“, ſagte May⸗ neville.
Er ging auf den Balcon, machte die Jalouſien halb auf, ſteckte den Kopf hinaus und verſuchte hinauszuſehen. „Es iſt finſtere Nacht!“ ſagte er.
„So iſt es gut“, antwortete die Herzogin;„je finſterer, deſto beſſer, alſo guten Muth!“
„Ja, aber wir werden nichts ſehen, Madame und das Sehen iſt doch diesmal gerade ſehr nöthig.“
„Gott, deſſen Sache wir vertheidigen, ſieht für uns, Mayneville.“
Mayneville, der, wie man wenigſtens glauben kann, kein ſo ſtarkes Vertrauen wie die Herzogin von Montpenfier auf die Mitwirkung Gottes in Angelegenheiten dieſer Art hatte, trat wieder an das Fenſter, blickte mit Anſtrengung durch das Dunkel und blieb unbeweglich.
„Seht Ihr Leute voruberkommen?“ fragte die Her⸗ zogin, indem ſie aus Vorſicht die Lichter auslöſchte. „Nein, aber ich hoͤre Pferde gehen.“
„So ſind es unſere Leute, Mayneville. Alles geht gut.“ Und die Herzogin ſah nach, ob ſie am Guͤrtel die be⸗ ruhmte goldene Scheere noch habe, welche in der Geſchichte eine ſo große Rolle ſpielen ſollte.


