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nehmen Euch zu antworten; ich muß mich erſt Raths er⸗ holen. Habt die Guͤte zu warten.“
„Bei Gott, dieſe Leute ſind gut bedient!“ dachte Er⸗ nauton.„Welche Ordnung, welche Puͤnktlichkeit! Und ge⸗ fährlich muͤſſen die Leute ſein, welche nöthig zu haben glau⸗ ben ſich ſo bewachen zu laſſen. Man gelangt nicht ſo leicht zu dem Herrn von Guiſe wie in den Louvre und ich fange an zu glauben, daß ich nicht dem rechten Koͤnige von Frank⸗ reich diene.“
Er ſah ſich um. Der Hof war leer und ode, aber alle Stallthüren ſtanden offen als erwarte man eine Schaar, die nur anzukommen brauche.
Ernauton wurde in ſeiner Muſterung durch den Diener unterbrochen, der mit einem Andern zuruͤckkam.
„Uebergebt mir Euer Pferd und folgt meinem Came⸗ raden“, ſagte er.„Ihr werdet eine Perſon finden, die Euch beſſer wird antworten koͤnnen als ich.“
Ernauton folgte dem Diener, wartete einen Augenblick in einer Art Vorzimmer und wurde bald nachher in ein anſtoßendes Zimmer gefuͤhrt, in welchem eine anſpruchslos aber doch mit einer gewiſſen Eleganz gekleidete Dame an einer Stickerei arbeitete.
Sie wendete Ernauton den Ruͤcken zu.
„Da iſt der Herr, welcher von dem Herrn Herzoge von Mayenne kommt, Madame“, ſagte der Diener.
Sie drehete ſich um und Ernauton konnte einen Aus⸗ ruf des Staunens nicht bergen.
„Ihr, Madame!“ rief er aus als er ſowohl ſeinen


