Teil eines Werkes 
2. Bd. (1847)
Entstehung
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weiß, daß es der Frau Herzogin gehoͤrt, da ſie das Haus erſt ſeit kurzem gekauft hat, um da zuruͤckgezogen zu leben.

Ernauton nickte und wendete ſich der Vorſtadt St. An⸗ toine zu.

Er fand, ſelbſt ohne fragen zu muͤſſen, Bel Esbat ſehr leicht, das an die Jocobiner Priorei ſtieß.

Er zog die Glocke und die Thuͤre wurde geoͤffnet.

Kommt herein! ſagte man zu ihm.

Dann wurde die Thuͤr hinter ihm geſchloſſen.

Als er in dem Hauſe war, ſchien man zu erwarten, daß er eine Parole abgebe, da er aber nur um ſich ſah, fragte man ihn was er wuͤnſche.

Ich wuͤnſche mit der Frau Herzogin zu ſprechen, antwortete der junge Mann.

Und warum ſucht Ihr die Fran Herzogin in Bel Es⸗ bat? fragte der Diener.

Weil mich der Portier im Palaſt Guiſe hierher ge⸗ ſchickt hat, erwiederte Ernauton.

Die Frau Herzogin iſt ebenſo wenig in Bel Esbat als in Paris, ſagte der Diener.

So muß ich es auf eine guͤnſtigere Zeit verſchieben, den Auftrag auszurichten, den mir der Herzog von Mayenne gegeben hat.

Fuͤr die Frau Herzogin?

Fuͤr die Frau Herzogin.

Ein Auftrag von dem Herzoge von Mayenne?

Der Diener dachte einen Augenblick nach.

Herr, ſagte er dann,ich kann es nicht uͤber mich