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Bei jedem dieſer Stoͤße ſprang Jacob zornesroth zuruͤck.
Zehn Minuten lang bot der Jungling ſeine ganze be⸗ wundernswuͤrdige Gewandtheit auf; er ſprang vor wie eine Tigerkatze, wand ſich zuſammen wie eine Schlange, ſchluͤpfte unter die Bruſt Chicot's und prallte rechts und links zur Seite, dieſer aber benutzte mit ſeiner Ruhe und ſeinem langen Arme die rechte Zeit, druͤckte das Fleuret ſeines Gegners bei Seite und traf ihn immer unvermeid⸗ lich mitten auf die Bruſt.
Der Bruder Borromaͤus erbleichte, da er alle Leiden⸗ ſchaften, die ſonſt in ihm getobt hatten, niederhalten mußte.
Endlich ſtuͤrzte ſich Jacob zum letztenmal auf Chicot, der ſogleich erkannte, daß ſein Gegner nicht feſt auf den Beinen ſtand und der ihm eine Bloͤße bot, damit er weiter eindringe. Jacob that dies auch wirklich und Chicot, der ſteif parirte, brachte den armen Schuͤler ſo bedeutend aus dem Gleichgewichte, daß er die Haltung verlor und fiel..
Chicot war unbeweglich wie ein Felsblock auf dem⸗ ſelben Platze geblieben.
Bruder Borromaͤus kauete an den Nägeln, daß ſie bluteten.
„Ihr hattet uns nicht geſagt, Herr, daß Ihr ein eifriger Beſucher des Fechtſaales ſeid.“
„Er,“ ſiel Gorenflot voll Verwunderung, aber auch voll Freude uͤber den Sieg des Freundes ein,„er geht nie
aus.“
„Ich, ein armer Buͤrgersmann,“ ſagte Chicot,„ich,


