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„Nun fehlen nur noch die Confituren“ bemerkte Go⸗ renflot ſcharffinnnig.
„Ich werde etwas erfinden, was dem Herrn Prior zu⸗ ſagen kann.“ 8
„Gut; ich verlaſſe mich auf Euch“, ſagte Gorenflot; eigt Euch meines Vertrauens wurdig.“
Euſebius verbengte ſich und fragte, ob er nun abtreten durfe.
Der Prior ſah Chicot fragend an.
„Er kann gehen“, ſagte dieſer.
„Geht und ſchickt mir den Bruder Kellermeiſter.“ Euſebius verbeugte ſich nochmals und ging hinaus. Der Bruder Kellermeiſter erſchien bald nach ihm und
empfing nicht minder beſtimmte und in's Einzelne gehende Befehle.
Zehn Minuten darauf ſaßen die beiden Freunde vor einem Tiſch, auf welchem ein feines Tuch lag, auf zwei großen weichen Lehnſtuͤhlen einander gegenuber, mit Gabel und Meſſer in der Hand wie zwei Duellanten.
Der Tiſch, der ſo groß war, daß ſechs Perſonen Platz daran hätten finden können, war ganz und ger beſetzt, ſo viele Flaſchen von verſchiedener Form und Etifette hatte der Bruder Kellermeiſter aufgetragen.
Euſebius ſandte, dem Speiſezettel getren, die Eier, Krebſe und Champignons, welche einen lieblichen Geruch
von Trüffel, friſcher Butter, Thymiancréme und Mabera verbreiteten.
Chicot aß wie ein Halbverhungerter, der Priör dagegen wie ein Mann, der ſich ſelbſt, ſeinem Koche und ſeinem


