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331 Ihr könnt nicht damit zum Ziele kommen?“ „Nein.“
„Nun ſo ſucht, mein Freund, ſucht, und wenn Ihr gefunden habt, ſo werdet Ihr es mir ſagen, nicht wahr?“ „Bei Gott, ja,“ erwiederte Porthos.
XXVI. Schlüß.
Als die zwei Freunde nach Hauſe kamen, fanden ſie einen Brief von Athos, der ſie zu einer Zuſammenkunft im Grand⸗Charlemagne auf den andern Morgen beſchied.
Beide legten ſich frühe nieder, aber weder der Eine noch der Andere ſchlief. Man gelangt nicht ſo zum Ziele aller ſeiner Wünſche, ohne daß dieſes Ziel dahin ſeinen Einfluß ausübte, daß es wenigſtens für die erſte Nacht den Schlaf verjagt.
Am andern Tage begaben ſich Beide zur bezeich⸗ neten Stunde zu Athos. Sie fanden den Grafen und Aramis in Reiſekleidern.
„Gut,“ ſprach Porthos,„wir reiſen alſo insge⸗ ſammt. Ich habe auch bereits dieſen Morgen mein Gepäcke gemacht.“
„Oh! mein Gott, ja,“ verſetzte Aramis;„ſeit dem Augenblick, wo es keine Fronde mehr gibt, iſt in Paris nichts zu thun. Frau von Longueville hat mich eingeladen, einige Tage in der Normandie zuzubrin⸗ gen, und mir den Auftrag gegeben, während man ihren Sohn taufen wird, ihre Wohnung in Rouen in Bereitſchaft halten zu laſſen. Ich werde mich dieſes Auf⸗ trags entledigen, und mich dann, wenn es nichts Neues zu thun gibt, in meinem Kloſßter Noiſy⸗le⸗Sec begraben.“
„Und ich,“ ſprach Athos,„ich kehre nach Brage⸗ lonne zurück. Ihr wißt, mein lieber d'Artagnan, ich bin nur noch ein guter, braver Landmann. Ravpul hat


