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rs Herrn Maillard, dem Weihwaſſergeber in Saint⸗
Euſtache! Ich habe nicht mehr zu thun, als meine Er Arme zu kreuzen. Gleichviel, ich möchte ihm immer⸗ en hin ſehr gerne dieſen Dienſt leiſten; was ſagt Ihr dazu?“ „Ich will den Herrn Cvadjutor benachrichtigen,“ 5t ſprach Bazin. ier Und er näherte ſich wirklich ehrfurchtsvoll und
langſam dem Prälaten, ſagte ihm einige Worte in das Ohr, worauf dieſer mit einem bejahenden Zeichen nt⸗ antwortete, kehrte mit demſelben Schritte, mit dem er weggegangen war, zurück und ſprach:
„Sage dem Sterbenden, er ſolle ſich gedulden,
uf Monſeigneur werde in einer Stunde bei ihm ſein.“ „Gut!“ verſetzte Friquet,„mein Glück iſt gemacht.“ n.“„Doch ſprich,“ fragte Bazin,„wohin hat er ſich tragen laſſen?“ „Nach dem Thurme von Saint⸗Jacques⸗la⸗
em Boucherie.“ an Entzückt über den Erfolg ſeiner Botſchaft, verließ n.“ Friquet, ohne ſein Chorknabengewand abzulegen, das ſich ibm überdies den Durchgang bedeutend erleichterte, die
Kirche und ſchlug mit aller Geſchwindigkeit, der er fä⸗ ad⸗ hig war, den Weg nach dem Thurme von Saint⸗Jac⸗
ques⸗la⸗Boucherie ein.
Sobald das Te Peum vollendet war, begab ſich der Coadjutor ſeinem Verſprechen gemäß und ohne ſeine prieſterlichen Gewänder abzulegen, ebenfalls nach dem alten Thurme, der ihm ſo wohl bekannt war.
Er kam noch zu rechter Zeit; obgleich jeden Augen⸗
ar⸗ blick ſchwächer werdend, war der Verwundete doch ich noch nicht todt.
1 Man öffnete ihm die Thüre des Zimmers, wo ach der Bettler im Sterben lag.
Einen Augenblick nachher kam Friquet heraus, tir: einen großen ledernen Sack in der Hand haltend, den enn er aufriß, ſobald er aus dem Zimmer war, und zu em ſeinem nicht geringen Erſtaunen voll Gold fand. von


