en P n. es
in
——
323
ſag
wünſcht, Herr d'Artagnan, und doch erkannte ich Euch gar wohl. Ihr waret hinter meinen Bettvorhängen in der Nacht, als die Pariſer mich ſchlafen ſehen wollten.“
„Und wenn es der König erlaubt,“ verſetzte d'Ar⸗ tegnan,„ſo werde ich bei ihm ſein, ſo oft er einer Gefahr preisgegeben iſt.“
„Mein Herr,“ ſagte Mazarin zu Porthos,„was würdet Ihr thun, wenn ſich das Volk auf uns ſtürzte?“
„Ich würde ſo viel, als ich vermöchte, todtſchla⸗ gen,“ erwiederte Porthos.
„Hm!“ murmelte Mazarin,„ſo brav und ftark Ihr auch ſeid, ſo vermöchtet Ihr doch nicht Alles todt zu ſchlagen.“
„Das iſt wahr,“ ſagte Porthos, ſich auf den Steigbügeln erhebend, um die unermeßliche Menge beſ⸗ ſer zu überſchauen,„das iſt wahr, es ſind ihrer Viele.“
„Ich glaube, der Andere wäre mir lieber,“ ſprach Mazarin, und er warf ſich wieder in den Hintergrund des Wagens zurück.
Die Königin und ihr Miniſter hatten Urſache, ſich einigermaßen beunruhigt zu fühlen, wenigſiens der letztere. Den Anſchein der Achtung und ſogar der Zuneigung für den König und die Regentin bewah⸗ rend, ſing doch die Menge an, ſich ſtuͤrmiſch zu be⸗ wegen. Man hörte dumpfe Geräuſche umherlaufen, die, wenn ſie über die Weilen hinſtreifen, den Sturm anzeigen, und wenn ſie die Menge berühren, den Auf⸗ ruhr verkündigen.
D'Artagnan wandte ſich gegen die Musketiere um und machte, mit den Augen blinzelnd, ein für das Volk unmerkliches, aber für dieſe brave Elite ſehr verſtändliches Zeichen.
Die Reihen der Pferde ſchloſſen ſich an einander an und ein leichtes Beben durchlief die Männer. An der Barriere des Sergents war man genöthigt, Halt
neigte ſich aus dem Kutſchenſchlage und e „Ich habe Euch noch nicht guten Morgen ge⸗


