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Vernouin, der Cardinal erwarte ihn in wichtigen An⸗ gelegenheiten.
Er begab ſich ſogleich zu dem Cardinal.
„Mein Herr,“ ſagte Mazarin,„man ſpricht von einer Meuterei in Paris. Ich werde links vom König fitzen, und da ich hauptſächlich bedroht bin, ſo haltet Euch am Kutſchenſchlage links.“
„Euere Eminenz beruhige ſich,“ erwiederte d'Arta⸗ gnan,„man wird kein Haar von ſeinem Haupte berühren.“
„Teufel!“ murmelte er, als er im Vorzimmer war,„wie ſoll ich mich da herausziehen? Ich kann nicht zugleich am Kutſchenſchlage links und an dem rechts ſein. Ah, bah! ich bewache den König, und Porthos bewacht den Cardinal.“
Dieſe Anordnung befriedigte Jedermann, was ziemlich ſelten iſt. Bie Königin hatte Zutrauen zu dem Muthe von d'Artagnan, den ſie kannte, und Ma⸗ zarin zu der Tapferkeit von Porthos, die er erprobt hatte.
Der Zug ſetzte ſich nach Paris in einer zu⸗ vor beſtimmten Folge in Bewegung. Guitaut und Comminges marſchirten an der Spitze der Garden voraus; dann kam der königliche Wagen, an einem von ſeinen Schlägen d'Artagnan, am andern Porthos; hierauf folgten die Musketiere, die alten Freunde von dArtagnan ſeit zwei und zwanzig Jahren, ihrem Lieutenant ſeit zwanzig, ihrem Kapitän ſeit dem Tage vorher.
Als man an die Barrière gelangte, wurde der Wagen von einem gewaltigen:„Es lebe der König! Es lebe die Königin!“ begrüßt. Einige Rufe:„Es lebe Mazarin!“ miſchten ſich darein, fanden aber keine Echos.
Man begab ſich nach Notre⸗Dame, wo das Le Peum geſungen werden ſollte.
Die ganze Bevölkerung von Paris war auf den Straßen. Man hatte die Schweizer am Wege als Spaliere aufgeſtellt. Da aber der Weg lang war, ſo ſtanden ſie immer auf ſechs bis acht Schritte Entfernung von einander und nur einen Mann
Zwanzig Jahre nachher. 1V. 21


