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Zwanzig Jahre nachher. 11.-14. Bändchen
Entstehung
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DArtagnan reiſte wirklich allein ab, ohne ein an⸗ hatt deres Geleite, als ſein Schwert, und mit einem ein⸗ war fachen Vorweiſe von Mazarin, um zu der Königin ge⸗ die langen zu können. Sechs Stunden nach ſeinem Ab⸗ tige gange von Pierrefonds befand er ſich in Saint⸗ Germain. und Das Verſchwinden von Mazarin war noch unbe⸗ nur kannt; Anna von Oeßterreich wußte allein davon und und verbarg ihre Unruhe ſogar vor ihren Vertrauteſten. hunt Man hatte in dem Zimmer von d'Artagnan die zwei gan⸗ geknebelten und gebundenen Soldaten gefunden; man Tru hatte ihnen ſogleich den Gebrauch ihrer Glieder und cher ihrer Sprache wieder gegeben, aber ſie vermochten zurü nichts Anderes zu ſagen, als was ſie empfunden, das heißt, wie ſie harpunirt, gebunden und ausgezogen er 1 worden waren. Aber was Porthos und d'Artagnan da e gemacht hatten, nachdem ſie da hinaus waren, wo man man ſie hereingezogen, das wußten ſie eben ſo wenig, Reiſ als die anderen Bewohner des Schloſſes. Bernouin allein wußte ein wenig mehr, als die war Anderen. Als Bernouin ſeinen Herrn nicht mehr zu⸗ Meif

1 rückkommen ſah und die Mitternachtsſtunde ſchlagen von hörte, wagte er es, in die Orangerie zu dringen. Daß er die erſte Thüre mit allerlei Geräthe verrammelt Pfer fand, erregte bereits Verdacht bei ihm; aber er wollte die dieſen Verdacht Niemand mittheilen, und brach ſich d'Art geduldig Bahn durch das ganze Gewirre. Da ge⸗ freun langte er in den Gang, deſſen Thüren er insgeſammt ſeine offen fand. Ebenſo war es mit denen des Zimmers ging, von Athos und der Thüre des Parkes. Von hier diene 3 aus konnte er leicht den Tritten auf dem Schnee fol⸗ gen, und er ſah, daß ſie nach der Mauer zu gingen; auf

auf der andern Seite fand er dieſelbe Spur, ſodannHer Tritte von Pferden und endlich die Spuren einer ganzen Reitertruppe, welche ſich in der Richtung von Enghien entfernt hatte. Nun blieb ihm kein Zweifel Herr! mehr, daß den Cardinal die drei Gefangenen entführt