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Zwanzig Jahre nachher. 11.-14. Bändchen
Entstehung
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daß Euch Mazarin, wäre er einmal von hier weg, hängen ließe.

Ihr glaubt?

Ich weiß es gewiß.

Dann würde ich ihn eher umbringen, als ent⸗ ſchlüpfen laſſen.

Und Ihr hättet abermals Recht. Es handelt ſich nicht darum, wie Ihr wohl begreift, wenn wir unſere Angelegenheiten betreiben, die der Frondeurs zu be⸗ treiben, welche überdies die politiſchen Fragen nicht ſo verſtehen, wie wir ſie verſtehen, die wir alte Solva⸗ ten find.

Habt nicht bange, lieber Freund, ſagte Por⸗ thos,ich ſehe Euch vom Fenſter aus zu Pferde ſtei⸗ gen, ich folge Euch mit den Augen, bis Ihr verſchwun⸗ den ſeid. Dann pflanze ich mich vor der Thüre des Cardinals auf eine Glasthüre, welche in das Zim⸗ mer geht. Von dort ſehe ich Alles, und bei der erſten verdächtigen Geberde blaſe ich ihm das Lebens⸗ licht aus.

Bravo, dachte d'Artagnan,von dieſer Seite wird der Cardinal, glaube ich, gut bewacht ſein.

Und er drückte dem Grundherrn von Pierrefonds die Hand und ſuchte Athos auf.

Mein lieber Athos, ſprach er,ich reiſe und habe Euch nur Eines zu ſagen. Ihr kennt Anna von Oeſterreich. Die Gefangenſchaft von Herrn von Ma⸗ zarin allein verbürgt mein Leben. Laßt Ihr ihn frei, ſo bin ich todt.

Es bedurfte gerade dieſer Betrachtung, mein lieber d'Artagnan, um mich zu dem Gewerbe eines Gefangenwärſers zu beſtimmen. Ich gebe Euch mein Wort, daß Ihr den Cardinal finden werdet, wo Ihr ihn gelaſſen habt. 3

Das beruhigt mich mehr, als alle königliche Un⸗ terſchriften, dachte d'Artagnan.Nun, da ich das Wort von Athos habe, kann ich reiſen.