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Zwanzig Jahre nachher. 11.-14. Bändchen
Entstehung
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Der König iſt in der That ſchön,⸗ ſagte Porthos, und ſeht, wie ſorgfältig hater fich, obgleich ein Gefange⸗ ner, gekleidet. Die Feder auf ſeinem Hute iſt wenig⸗ ſtens fünfzig Piſtolen werth; ſchaut ſie doch an, Ara⸗ mis.

Als der Aufruf beendigt war, gab der Präfident Befehl, zur Verleſung der Anklageakte überzugehen.

Athos erbleichte: er ſah ſich abermals in ſeiner Erwartung getäuſcht. Obgleich die Zahl der Richter unzulänglich war, ſollte der Prozeß dennoch inſtruirt werden; der König war alſo zum Voraus verurtheilt.

Ich habe es Euch geſagt, Athos, ſprach d'Ar⸗ tagnan die Achſeln zuckend;aber Ihr zweifelt immer. Nun faßt Euren Muth in beide Hände und hört, ohne Euer Blut zu ſehr in Aufwallung gerathen zu laſſen, die kleinen Abſcheulichkeiten, welche jener Herr im chwarzen Gewande von ſeinem König mit Fug und Recht ſagen wird.

Es hatten in der That nie eine rohere Anklage, gemeinere Beleidigungen, eine blutigere Verfolgung die Majeſtät gebrandmarkt. Bis dahin hatte man ſich be⸗ gnügt, die Könige zu ermorden, aber die Beleidigung wurde wenigſtens nur ihrem Leichname zugefügt.

Karl I. hörte die Rede des Anklägers mit beſon⸗ derer Aufmerkſamkeit, ließ die Beleidigungen vorüber⸗ gehen, behielt die Beſchwerden und lächelte verächtlich, wenn der Haß zu ſehr überſtrömte, wenn ſich der An⸗ kläger zum Voraus zum Henker machte. Es war im Ganzen ein furchtbares Werk, worin der König alle ſeine Unklugheiten in heimtückiſche Streiche verwandelt, alle ſeine Irrthümer in Verbrechen umgeſtaltet ſah.

D'Artagnan, welcher dieſen Strom von Be⸗ leidigungen mit der ganzen Verachtung, die ſie ver⸗ dienten, vorübergehen ließ, verweilte jedoch mit ſei⸗ eren Geiſte bei mehreren Beſchuldigungen des nklägers.

Es iſt wahr, ſagte er,wenn manwegen der Un⸗