238
Vergebens hätte man es verſucht, alle die Flecken von Kugeln zu zählen, welche ihre Oberfläche be⸗ ſprenkelten. Jeder hatte ſeinen Schuß dieſem Granit⸗ ungeheuer, dem ſichtbaren Symbol der Thrannei, zu⸗ ſenden wollen.
Als man erfuhr, die furchtbare Baſtille ſei zu
capituliren im Begriff, der Gouverneur habe ſie zu
übergeben verſprochen, wollte es auch Niemand glauben.
Unter dem allgemeinen Zweifel, als man es noch nicht wagte, ſich Glück zu wünſchen, als man noch ſtillſchweigend wartete, ſah man durch eine Schießſcharte einen an die Spitze eines Degens geſteckten Brief her⸗ vorkommen.
Nur war zwiſchen dem Brief und den Belagernden der breite, tiefe, mit Waſſer gefüllte Graben.
Billot verlangt ein Brett: drei werden gebracht und verſucht, ohne daß ſie, da ſie zu kurz ſind, das Ziel erreichen können. Ein viertes berührt die zwei Ränder des Grabens.
Billot befeſtigt ſie, ſo gut er es vermag, und wagt ſich, ohne zu zögern, auf die zitternde Brücke.
Die ganze Menge bleibt ſtumm. Aller Augen find auf den Mann gerichtet, der über dem Graben, deſſen ſtehendes Waſſer dem des Cochtus ähnlich iſt, zu ſchweben ſcheint. Zitternd ſetzt ſich Piton auf die Rück⸗ ſeite der Böſchung und verbirgt ſeinen Kopf zwiſchen ſeinen Beinen.
Das Herz bricht ihm, er weint.
Plötzlich, in dem Augenblick, wo Billot die zwei Drittel des Uebergangs erreicht hat, ſchwankt das Brett. Billot ſtreckt die Arme aus, fällt und verſchwindet im Graben.
Pitou ſtürzt ihm brüllend nach, wie ein Neufund⸗ länder Hund ſeinem Herrn.
Da nähert ſich ein Menſch dem Brett, Lon dem Billot herabgefallen war.
Ohne Zögern ſchlägt er denſelben Weg ein⸗ Dieſer
Me Ch
ſich
unt
ihn vor ent
wel der
ſché ohr etw zu
mel das zwe zert
nen den
thu


