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de Launay nicht; ſie glauben nicht an dieſen Act der Verzweiflung und wollen eindringen. Billot iſt an ihrer Spitze. Plötzlich zittert, erbleicht Billot: er hat an den Doctor Gilbert gedacht.
So lange Billot nur an ſich ſelbſt dachte, war ihm wenig daran gelegen, ob die Baſtille und er mit ihr in die Luft ſprang; aber der Doctor Gilbert muß um jeden Preis leben.
„Haltet ein,“ rief Billot, indem er ſich vor Elie und Hullin warf;„haltet ein, im Namen der Ge⸗ fangenen!“
Und dieſe Männer, welche den Tod für ſich nicht fürchteten, wichen ebenfalls blaß und zitternd zurück.
„Was wollen Sie?“ ſagten ſie, an den Gouver⸗ neur die Frage wiederholend, die ſchon von der Gar⸗ niſon an ihn gemacht worden war.
„Ich will, daß Alle ſich entfernen,“ erwiederte Herr de Launay.„Ich werde keine Vorſchläge annehmen, ſo lange ein Fremder in den Höfen der Baſtille iſt.“
„Werden Sie aber nicht unſere Abweſenheit be⸗ nützen, um Alles wieder in Stand zu ſetzen?“ entgeg⸗ nete Billot.
„Wird die Capitulation verweigert, ſo finden Sie alle Dinge, wie ſite ſind, Sie an jenem Thore, ich an dieſem.“
„Sie geben uns Ihr Wort darauf?“
„Bei meinem adeligen Ehrenwort.“
Einige ſchüttelten den Kopf.
„Bei meinem adeligen Chrenwort!“ wiederholte de Launay.„Iſt Einer hier, der zweifelt, wenn ein Edelmann bei ſeinem Worte geſchworen hat?“
„Nein, nein, Niemand,“ wiederholten fünfhundert Stimmen.
„Man bringe mir hierher Papier, eine Feder und Tinte.“
Die Befehle des Gouverneur wurden auf der Stelle vollzogen.


