Teil eines Werkes 
Denkwürdigkeiten eines Arztes : [Dritte Abteilung], Ange Pitou : 1.-4. Bändchen (1851) Mémoires d'un médecin
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Gedanken genährt, ſich unter den Trümmern der Ba⸗ ſtille zu begraben.

In dem Augenblick, wo er fühlt, daß jede Ver⸗ theidigung unnütz iſt, reißt er eine Lunte aus den Hän⸗ den eines Artilleriſten und ſpringt nach dem Gewölbe, wo die Munition iſt.

Das Pulver! riefen zwanzig erſchrockene Stim⸗ men,das Pulver! das Pulver!

Man hat die Lunte in den Händen des Gouverneur glänzen ſehen. Man erräth ſeine Abſicht. Zwei Sol⸗ daten ſtürzen vor und kreuzen das Bajonett auf ſeiner Bruſt in dem Augenblick, wo er die Thüre öffnet.

Ihr könnt mich tödten, ſagte Herr de Launay; doch Ihr werdet mich nicht ſo ſchnell tödten, daß ich nicht Zeit habe, dieſe Lunte unter die Pulverfäſſer zu werfen, und dann ſpringt Ihr Alle, Belagernde und Belagerte.

Die Soldaten ſtehen ſtill. Die Bajonette bleiben auf der Bruſt von de Launay gekreuzt; doch es iſt immer noch de Launay, der befiehlt, denn man fühlt, daß er das Leben von Jedermann in ſeinen Händen hat. Seine Handlung hat Alle an ihren Platz gefeſſelt. Die Angreifenden bemerken, daß etwas Außerordentliches vorgeht. Sie tauchen ihre Blicke in das Innere des Hofes und ſehen den Gouverneur drohend und bedroht.

Höret mich, ſprach de Launay;ſo wahr ich Eurer Aller Tod in der Hand halte, wenn Einer von Euch einen Schritt macht, um in dieſen Hof zu dringen, ſo ſtecke ich das Pulver in Brand.

Diejenigen, welche dieſe Worte hörten, glaubten den Boden unter ihren Füßen zittern zu fühlen.

Was wollen Sie? was verlangen Sie? riefen mehrere Stimmen mit dem Ausdruck des Schreckens.

Ich will eine Capitulation, und zwar eine ehren⸗ hafte Capitulation.

Die Angreifenden berückſichtigen die Worte von