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„Iſt die Baſtille nicht in zwei Stunden genommen ſo iſt Alles verloren,“ antwortete Gonchon.
„Und warum dies?“
„Der Hof wird erfahren, mit welcher Arbeit wir beſchäftigt ſind, und uns die Schweizer von Bezenval und die Dragoner von Lambesg ſchicken, und dann werden wir zwiſchen drei Feuer genommen.“
Billot war genöthigt, zu geſtehen, es ſei Wahres an dem, was Gonchon ſagte.
Endlich erſchienen die Deputirten wieder. Aus ihrer düſteren Miene erſah man, daß ſie nichts erlangt hatten.
„Nun!“ rief Gonchon ſtrahlend vor Freude,„was ſagte ich? Die prophezeiten Dinge werden in Erfüllung gehen; die verfluchte Feſtung iſt verurtheilt.“
Ohne nur die Deputation zu fragen, ſtürzte er ſodann aus dem erſten Hof und ſchrie:
„Zu den Waffen! Kinder, zu den Waffen! Der Commandant verweigert!“
Der Commandant hatte in der That kaum den Brief von Fleſſelles geleſen, als ſein Geſicht ſich auf⸗ klärte, und ſtatt den Vorſchlägen, die man ihm machte, nachzugeben, rief er:
„Meine Herren Pariſer, Sie haben den Kampf gewollt; nun iſt es zu ſpät.“
Die Parlamentäre drangen in ihn und ſtellten ihm all das Unglück vor, das ſeine Vertheidigung herbeiführen könne. Doch er wollte nichts hören und ſagte am Ende zu den Parlamentären, was er zwei Stunden zuvor ſchon zu Billot geſagt haite:
„Geht, oder ich laſſe Euch erſchießen.“
Und die Parlamentäre entfernten ſich.
Diesmal iſt es Herr de Launay, der die Offenſive ergriffen hat. Er ſcheint trunken vor Ungeduld. Ehe die Deputirten die Schwelle des Hofes überſchritten haben, hat der Dudelſack des Herzogs von Sachſen ein Lied geſpielt. Drei Perſonen find gefallen; die eine iſt todt, die zwei andern ſind
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