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Billot geht hinaus, um es zu verſuchen, auch das Feuer der Belagernden aufhören zu machen. Vor dem Thore trifft er Gonchon, Gonchon ohne Waffen, der Gefahr trotzend wie ein Inſpirirter, ruhig, als ob er unver⸗ wundbar wäre.
„Nun!“ fragte er Billot,„was iſt aus der Depu⸗ tation geworden?“
„Sie iſt in die Baſtille eingetreten,“ erwiederte Billot;„laſſen Sie das Feuer einſtellen.“
„Es iſt unnöthig,“ entgegnete Gonchon mit der⸗ ſelben Sicherheit, als ob ihm Gott die Fähigkeit, in der Zukunſt zu leſen, gegeben hätte.
„Gleichviel, reſpectiren wir die Kriegsgewohnhei⸗ ten, da wir uns zu Soldaten gemacht haben.“
„Es ſei,“ ſagte Gonchon.
Dann wandte er ſich an zwei Männer aus dem Volk, welche unter ihm dieſe ganze Maſſe zu befehli⸗ gen ſchienen, und ſprach:
„Geht, Elie, geht, Hullin, und es falle kein Schuß
r.
Auf die Stimme ihres Führers eilten die zwei Adjutanten, die Wogen des Volkes durchſchneidend, fort, und bald nahm das Geräuſch des Musketenſeuers allmälig ab, dann erloſch es gänzlich.
Es trat ein Augenblick der Ruhe ein. Man be⸗ nützte ihn, um für die Verwundeten, deren Zahl ſich ſchon auf fünfunddreißig bis vierzig belief, Sorge zu ragen.
Während dieſes Augenblicks der Ruhe hört man zwei Uhr ſchlagen. Der Angriff hat um Mittag be⸗ gonnen. Man kämpft alſo ſchon zwei Stunden.
Billot iſt an ſeinen Poſten zurückgekehrt, und Gon⸗ chon iſt ihm nun gefolgt.
Sein Auge wendet ſich unruhig nach dem Gitter; ſeine Ungeduld iſt ſichtbar.
„Was haben Sie?“ fragte ihn Billot.


