liche ter⸗
Fie⸗
and
303
gewöhnen; der Andere iſt ein Malteſer Ritter, ſo ſchüch⸗ tern, wie ein junges Mädchen, und zu größerer Sicher⸗ heit haben wir ihnen ſogar ihre Schnappmeſſer und Taſchenſcheeren weggenommen.“
„Gut, ſo bringt ſie mit,“ ſagte Groslow.
„Wie, Ihr wollt?“
„Ja, ich habe acht Mann, vier bewachen Euere Gefangenen, vier bewachen den König.“
„So läßt ſich die Sache allerdings machen,“ ver⸗ ſetzte dArtagnan,„obgleich ich Euch darurch ſehr be⸗ ſchwerlich wernen muß.“
„Bah! kommt immerhin, Ihr ſollt ſehen, wie ich das ordne.“
„Oh! darüber beunruhige ich mich nicht; einem Manne, wie Ihr ſeid, überlaſſe ich mich mit geſchloſſenen Augen.“
Dieſe Schmeichelei hatte bei dem Offizier jenes kleine Lachen der Zufriedenheit zur Folge, das die Leute zu Freunden desjenigen mocht, welcher es hervor⸗ F venn es iſt ein Erguß der geſchmeicheiten Eitel⸗ eit.
„Aber wenn ich bedenke,“ ſprach d'Artagnan,„was hindert uns, ſchon dieſen Abend zu beginnen?“
„Was?“ 1
„Unſere Partie.“ 2
„Nichts in der Welt,“ erwiederte Groslow.
„In der That, kommt dieſen Abend zu uns, und morgen geben wir Euch Euern Beſuch zurück. Wenn Euch etwas an unſern Leuten beläſtigt, die, wie Ihr wißt, wüthende Royaliſten find, nun, es ſoll nichts ge⸗ ſagt ſein, und wir haben immerhin eine ſchöne Nacht zugebracht.“
„Vortrefflich! dieſen Abend bei Euch, morgen bei Stuart, ühermorgen bei mir.“
„Und die andern Tage in London. Ei, Gottes Tod!“ rief dArtagnan,„Ihr ſeht, man kann überall ein luſtiges Leben führen.“


