Teil eines Werkes 
Zwanzig Jahre nachher : Fortsetzung der Drei Musketiere : 7.-10. Bändchen (1845) Vingt ans après
Entstehung
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Es ſind alſo Leute von Stand, vaß Euch ſo viel daran gelegen iſt?

Teufel! der Eine iſt ein reicher Herr aus der Tou⸗ raine, der Andere ein Molteſer Ritter von vornehmem Hauſe. Wir haben ihr Löſegeld zu 2000 Pfund Ster⸗ linge ſür jeden bei der Ankunft in Frankreich feſtgeſetzt und wollen Leute, von denen unſere Lackeien wiſſen, daß er Willionäre find, nicht einen Augenblick verlaſ⸗ ſen. Wir durchſuchten ſie, als wir ſie gefangen nah⸗ men, wohl ein wenig, und ich geſtebe Euch ſogar, daß wir, nämlich Herr du Vallon und ich, uns jede Nacht um ihre Börſe befehden, aber ſie können uns irgend einen Edelſtein, irgend einen werthvollen Diamant ver⸗ borgen haben, und wir find wie die Geizigen, die nie von ihrem Schatze weichen; wir bewachen unſere Leute unabläſſig, und wenn ich ſchlafe, iſt Herr du Vallon auf den Beinen.

Ah! ah! rief Groslow.

Ihr begreift alſo nun, was mich nöthigt, Euere höfliche Einladung auszuſchlagen, die ich um ſo mehr zu ſchätzen weiß, als es im höchſten Maße langweilig iſt, immer mit derſelben Perſon zu ſpielen; die Wech⸗ ſelfälle gleichen ſich immer aus, und am Ende des Mo⸗ nats findet man, daß man weder Rutzen noch Schaden gehabt hat.

Ah! entgegnete Groslow mit einem Seufzer, es giht etwas noch Langweiligeres gar nicht zu ſpielen.

Ich begreife das.

Aber ſprecht, ſind Euere Gefangenen gefährliche Menſchen?

In welcher Beziehung?

Sind ſie fähig, ein keckes Wagniß zu unter⸗ nehmen?

DArtagnan brach in ein Gelächter aus.

Mein Zeſus! rief er,ver Eine zittert vor Fie⸗ berfroſt, denn er kann ſich nicht an Euer reizendes Land

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