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rakter ſorgloſer Heiterkeit verloren, den es den ganzen Tag hindurch als Maske trug. Athos drückte Aramis die Hand und ſagte:
„Der Augenblick naht.“
„Ja,“ ſprach d'Artagnan, der es gehört hatte,„ja der Augenblick naht; dieſe Nacht, meine Herrn, retten wir den König.“
Athos bebte, ſeine Augen entflammten ſich.
„DArtagnan,“ ſagte er zweifelnd, nachdem er ge⸗ hofft hatte,„nicht wahr, es iſt kein Scherz? es würde mir zu ſehr wehe thun.“
„Es iſt ſeltſam von Euch, Athos, daß Ihr an mir zweifelt,“ ſprach d'Artagnan.„Wann und wo habt Ihr mich mit dem Herzen eines Freundes und dem Leben eines Königs ſcherzen ſehen? Ich habe Euch geſagt und wiederhole es, daß wir heute Nacht Karl I. das Leben retten. Ihr habt es mir überlaſſen, das Mittel zu ſuchen,... es iſt gefunden.“
Porthos ſchaute d'Artagnan mit einem Ausdrucke tiefer Bewunderung an. Aramis lächelte wie ein Hoff⸗ ender. Athos war bleich, wie der Tod und zitterte an allen Gliedern.
„Sprecht,“ ſagte Athos.
Porthos ſperrte die Augen weit auf; Aramis hing ſich gleichſam an die Lippen von d'Artagnan.
„Wir find eingeladen, die Nacht bei Herrn Gros⸗ low zuzubringen, Ihr wißt dies?“
—„Ja,“ erwiederte Porthos,„er hat uns das Ver⸗ ſprechen abgenommen, ihm Revanche zu geben.“
„Wohl. Aber wißt Ihr, wo er uns Revanche ge⸗ ben wird?“
„Nein.“
„Bei dem König.“
„Bei dem König!“ rief Athos.
„Ja, meine Herrn, bei dem König. Herr Groslow
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hat dieſen Abend die Wache bei Seiner Majeſtät, und


