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um ſich dabei etwas zu zerſtreueu, ladet er uns ein, ihm Geſellſchaft zu leiſten.“
„Alle Vier?“ ſprach Athos.
„Gewiß, bei Gott! alle Vier; verlaſſen wir denn unſere Gefangenen?“
„Ah! Ah!“ rief Aramis.
„Laßt hören,“ ſagte Athos zitternd.
„Wir begeben uns alſo zu Groslow, wir mit un⸗ ſern Degen, Ihr mit Euern Dolchen; wir Vier über⸗ wältigen dieſe acht Dummköpfe und ihren einfältigen An führer. Herr Porthos, was ſagt Ihr dazu?“ 3
„Ich ſage, es iſt leicht,“ erwiederte Porthos.
„Wir kleiden den König als Groslow; Mousque⸗ ton, Grimaud und Blaiſois halten unſere Pferde an der Wendung der erſten Straße, wir ſchwingen uns auf und vor Tag ſind wir zwanzig Stunden von hier. Nun, wie iſt das angeſponnen, Athos?“ 1
Athos legte d'Artagnan ſeine Hände auf die Schul⸗ tern, ſchaute ihn mit ſeinem ruhigen, ſanften Lächeln an und ſprach:.
„Ich erkläre, Freund, daß es kein Geſchöpf unter dem Himmel gibt, das Euch an Edelſinn und Muth nahe kommt; während wir Euch für gleichgültig gegen alle unſere Schmerzen halten, die Ihr, ohne ein Ver⸗ brechen zu begehen, ganz wohl nicht theilen konntet, findet Ihr allein von uns das, was wir vergebens ſuchten. Ich wiederhole Dir alſo, d'Artagnan, Du biſt der Beſte von uns, und ich ſegne und liebe Dich, mein theurer Sohn.“.
„Daß ich es nicht gefunden habe!“ ſagte Porthos und ſchlug ſich dabei vor die Stirne;„es iſt doch ganz einfach.“
„Doch wenn ich recht begriffen habe, werden wir Alles tödten, nicht wahr?“ fragte Aramis.
Athos bebte und wurde ſehr bleich.
„Gottes Tod!“ rief d'Artagnan,„es wird wohl ſein müſſen. Ich habe lange nachgedacht, um ein Mittel


