Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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Jeder ehrliche Streiter iſt uns willkommen, fuhr der Marquis fort,aber die Mordbrenner dulden wir nicht in unſern Reihen. Ich weiß, daß eine Menge des abſcheulichſten Geſindels in den letzten Tagen nach Paris gekommen iſt, ſie werden ſich getäuſcht ſehen, wir füſiliren Jeden, der ſich ein Verbrechen zu Schulden kommen laſſen wird.

Mit welchem Rechte ſagen Sie das mir? fuhr Dorman auf.

Mit dem Rechte eines Mannes, der es beſſer mit Euch meint, wie Ihr glaubt, obſchon Ihr es nicht verdient habt, erwiderte der Edelmann ruhig.Ihr habt Euch gegen meine Perſon manche Feind⸗ ſeligkeit erlaubt, ich weiß, daß Ihr noch immer auf Rache ſinnt, nehmt Euch in Acht, meine Geduld iſt zu Ende. Wie war's mit dem Brillantring? Hattet Ihr ihn nicht mir verſprochen? Dennoch gabt Ihr ihn Eurer Schweſter.

Das konnte ich halten, wie ich wollte!

Gewiß, aber es mußte mir auffallen, daß Ihr den Ring Cora ſchenktet, während ich Euch den doppelten Werth zahlen wollte. Ihr hattet dabei beſondere Abſichten.

Möglich, ſpottete Dorman,ſtrengt Euren Scharfſinn an und errathet dieſe Abſichten, ich werde meine eigenen Geheimniſſe nicht verrathen. Und was Eure Drohungen betrifft, ſo fürchte ich ſie nicht, wenn man mich verhaftet oder in anderer Weiſe mich beſeitigt, werden meine Genoſſen zuerſt von Ihnen Rechenſchaft fordern. Ich weiß ſehr wohl, was ich von Ihnen zu erwarten habe und habe meine Maßregeln darnach getroffen, zwiſchen uns Beiden kann kein gutes Einvernehmen beſtehen, denn es iſt mir nicht möglich, die Be⸗ leidigungen zu vergeſſen, die Sie mir zugefügt haben.

Ohne eine Erwiderung auf dieſe trotzigen Worte zu erwarten, wandte der Falſchmünzer ihm den Rücken und ging mit großen Schrit⸗ ten von dannen.

Der Marquis ſah ihm betroffen nach, er glaubte jetzt, die höh⸗ niſchen Blicke der Wahrſagerin deuten zu können, es unterlag für ihn keinem Zweifel, daß Madame Leroi ſich mit dem Verbrecher verbün⸗ det hatte.

Dennoch trat er einige Minuten ſpäter in die Manſarde der alten Frau, er wollte Gewißheit haben und ſelbſt Opfer bringen, um dieſes für ihn gefährliche Bündniß zu kennen.

Madame Leroi ſaß vor ihrem Tiſche und beſchäftigte ſich damit,

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