Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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ſuchte. Iſt es unmöglich, daß ich an einem Riegel hängen blieb und

der Knopf abriß?

Hört weiter

, ſagte der Stierkopf ruhig.Der Aufenthalt im nir nicht, ich hoffte, in den anderen Räumen des Hauſes irgend etwas zu finden, was des Mitnehmens werth geweſen d Aber da war Alles verwüſtet, zerſchlagen und geraubt, ſogar

e et in den Kellergewölben hatte man Alles zertrümmert. Und doch fand ich da unten noch einen Raum, in den die Menge nicht eingedrungen war, ein kleines, armſeliges Gewölbe, aber in dieſem Raume machte ich abermals eine intereſſante Entdeckung. Hier war die Werklſtätte

eines Falſchmünzers geweſen, die Platten und Werkzeuge lagen noch

Wißt Ihr, wem es gehört?

Die Blicke Aller richteten ſich auf Dorman, der ſeine Wuth kaum noch bemeiſtern konnte.

Und was folgt daraus? fragte der Falſchmünzer.

Daß Du in dem Hauſe gewohnt haſt.

Das iſt die Wahrheit.

Und daß Du den eiſernen Schrank leerteſt!

Das iſt eine alberne Vermuthung.

Es iſt durch den Knopf bewieſen. Wo iſt das Geld? Redliche Theilung iſt uns zugeſagt

Und meine Zuſage habe ich gehalten! rief Dorman.Wenn ich ſo viel Geld hätte, würde ich nicht mehr an Eurer Spitze ſtehen und das Haus des Vaters Tabaret gewiß nicht mehr betreten. Ich würde den vornehmen Herrn ſpielen und mich von der Gemeinſchaft mit Euch losſagen.

Oho! rief die heiſere Stimme.Steht es ſo mit Dir, Burſche? Du willſt uns nur benutzen und dann verrathen?

Der Falſchmünzer war emporgeſprungen, in ſeiner Fauſt blitzte der Lauf eines Revolvers.

Heran, wer etwas von mir will! ſchrie er.Ich ſchieße ihn nieder, wie einen Hund!

Ruhe, um Gotteswillen! rief der Kleine.Wer wagt hier zu richten und zu urtheilen?

Ich, wir Alle! ſagte der Stierkopf.Wir verlangen den An⸗ theil, der uns gebührt.

Da könnte Jeder kommen und behaupten, ich habe auf eigene