Teil eines Werkes 
3. Band (1872)
Entstehung
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Paul rieth davon ab.

Das eben iſt das Unglück, daß Du ſtets zu einer Zeit hingehſt, in der Deine Ermattung Dir nicht erlaubt, den Fuchs zu beobachten, ſagte er ärgerlich.Da iſt es dem Marquis natürlich Kinderſpiel, Dich zu täuſchen, er zeigt Dir eine bekümmerte Miene

Du thuſt ihm wirklich Unrecht, fiel Erneſt ihm in's Wort. Du würdeſt dieſes Unrecht ihm abbitten, wenn Du ſelbſt ihn beob⸗ achten könnteſt. Sein Schmerz iſt nicht gemacht, es betrübt ihn tief, daß er mir keine beſſeren Nachrichten geben kann.

Ein ungläubiger, trotziger Zug umzuckte die Lippen Paul's.

Ich kenne ja Dein gutes, weiches Herz, erwiderte er,wer Dich zu behandeln verſteht, der kann Dich um den Finger wickeln. Und darin iſt der Marquis Meiſter. Er kennt Dich durch und durch, er läßt Dich unausgeſetzt beobachten, ſobald Du einen einzigen Schritt thuſt, der ihm Beſorgniſſe einflößt, wirſt Du verhaftet.

Erneſt ſchüttelte den Kopf.

Ich kann das nicht glauben, ſagte er,der Marquis iſt in meinen Augen ein Ehrenmann

Parbleu, muß ich Dich an Dein früheres Urtheil über ihn er⸗

innern?

Nein, Paul. Damals war ich empört über ihn, ich beurtheilte ihn falſch, weil ich die Gründe ſeiner Handlungen nicht kannte. Er hat Marie vor den Verfolgungen ihrer Feinde ſchützen wollen, da war es nothwendig, daß er ihren Aufenthaltsort geheim hielt. Sein Schmerz kann keine Maske ſein

In Gottes Namen, unterbrach Paul ihn unwirſch.Wenn nichts Dein Vertrauen erſchüttern kann, ſo mußt Du an ihm feſt⸗ halten, bis der Boden unter Deinen Füßen einſtürzt, dann wirſt Du freilich zu ſpät bereuen, daß Du auf meine Anſicht keinen Werth legen wollteſt. Ich an Deiner Stelle hätte längſt den Marquis ge⸗ zwungen, mich zu dem Mädchen zu führen, ich hätte mich nicht mit ſeinen Ausflüchten begnügt, ſondern Gewißheit gefordert, aber vor dem reichen Manne beugſt Du demüthig den Rücken, Du haſt nicht den Muth, ihm energiſch entgegen zu treten, er weiß das und lacht Dich aus. 1 3

Sie ſtanden auf den Boulevards und wollten ſich eben trennen, als das raſende Geſchrei einer unüberſehbaren Volksmenge ihre Auf⸗ merkſamkeit feſſelte.