Ore Sorr re „Ja, mein Herr, gerade o! Jd, 2 9
„Und was halten Sie von uns?“ fragte Erne
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1 h weiß nicht, woher Sie die Uniform haben, es iſt nichts iches, daß Spione ſich ſolcher Mittel bedienen.“ hen wir“, ſagte Paul ungeduldig. „Nicht von der Stelle!“ rief der Wächter.„Es ſthut mir leid genug, daß ich Ihnen Glauben geſchenkt habe. Ein junges Mädchen hat nicht den Muth, ſich in dieſe Gänge hinein zu wagen, ſie würde auf der Leiter ſtehen geblieben ſein, man hat mir eine Lüge aufge⸗ bunden, um Gelegenheit zu erhalten, hier zu ſpioniren.“
„Man ſollte faſt glauben, Sie ſeien plötzlich wahnſinnig geworden“, erwiderte Erneſt, die Brauen zuſammenziehend.„Was gibt es hier wenn wir ſpioniren wollten, würden wir hin⸗
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zu ſpioniren? Nichts, aus vor die Thore gehen.“
„Mich täuſchen Sie nicht“, rief der Wächter.„Sie ſuchen hier einen Gang, durch den die Preußen eindringen könnten.“
„Ah, bah, einen ſolchen Gang gibt es nicht.“
„Nein, aber Sie wollen ſich davon überzeugen. Sie wollen wiſſen, wo die Petroleum⸗ und Pulver⸗Vorräthe liegen, welche Arbeiten hier geſchehen ſind, um die Preußen in die Luft zu ſprengen, Sie— Tod und Hölle, Sie ſind preußiſche Spione.“
„Nanu? Un wenn wir's wärend“u fragte Jean, den die Wuth dieſes grimmigen Mannes ergötzte.
„Sie werden mir ohne Widerrede folgen, wir verlaſſen ohne zug die Katakomben.“
„Menſch, wenn Sie auf dieſem Vorſatz beharren, könnte es Ihr Tod ſein“, knirſchte Paul.„Wir haben Ihnen die volle Wahrheit berichtet, Sie dürfen erſt dann zweifeln, wenn wir das unglückliche Mädchen nicht finden.“
„Ich bin meiner Sache ſicher, folgen Sie mir.“
Mit dieſen Worten hatte der Wächter ſchon den Rückmarſch an⸗ getreten, aber im nächſten Augenblick hielt die Fauſt Paul's ſeinen Arm wie in einem Schraubſtocke.
„Sie werden Ihre Pflicht thun“, ſagte Paul, mühſam ſeine Wuth bezwingend.„Sie werden uns durch alle Gänge dieſes Labyrinths führen, hören Sie?“
„Ich werde es nicht thunl“ „Dann zwingen wir Sie?“
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— ⸗ Ver⸗


