Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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1 g 77 ſagte der Gefreite.„Hol'

☛ nich in meine Wohnung

„Nanu, merkwürdig genug is es hier“, mir der Deubel, ſolche Tapeten möchte ick haben!“

„Flößt Dir dieſe Umgebung Furcht ein?“ fragte Erneſt. „Mir? Jott bewahre! Die ollen Knochen können mir nich bange machen. Aber wenn ick zu befehlen hätte, ließ ick ihnen zu Knochen⸗ mehl verarbeiten, det wäre wenigſtens ein Segen vor die Kartoffelfelder.“

„Das wäre gefrevelt!“

„Nanu? Weeß denn en Menſch, wem dieſer Schädel gehört hat? Hieher wird Niemand kommen, um ſeene olle Iroßmutter zu beſuchen, Jerippe is Jerippe, un gebleichte Knochen gleichen ſich merkwürdig.“

Der Wächter ſchritt ſchweigend voran, Paul blieb ihm dicht zur Seite, dann und wann den Namen Louiſon's in die Seitengänge hin⸗ einrufend. 3

Erneſt und Jean ſchritten hinter den Beiden, und der letztere be⸗ trachtete mit ſteigendem Intereſſe die ſeltſamen und phantaſtiſchen Gebilde dieſer koloſſalen Steinbrüche, wie die mitunter kun Verzierungen, die aus den Todtengebeinen hergeſtellt waren.

Kein Laut, kein Geräuſch antwortete den oft verzweifelten Rufen,

De 1 wenn der Wiederhall der Stimmen verklungen war, trat die alte

Stille wieder ein, die nur hie und da durch das Sickern des Waſſers unterbrochen wurde.

„Hier ſind wir unter der Rue Dauphin“, ſagte endlich der Wächte indem er ſeine Fackel erhob,„dort hinten in der Ferne ſehe ich die Leiter, vielleicht finden wir auf jener Stelle das Mädchen ohnmächtig und bewußtlos.“

C.

Paul eilte voran, er hatte bald die Leiter erreicht, aber von Louiſon

ken. hielt hier die Facke!

war keine Spur zu entd zuforſchen.

auf's Gera