P 4 6 Pläne können
zu Dir zu⸗ den Bruder
inige Rollen
bereits mit
guter Junge, zt wirſt Du
ſeuutel widder
d dem Mar⸗ hewerks. Ich artier, meine hmen Herrn ders ſchämen noen treffen, Wiederſehen,
gin diſem
Cora blicke war. ück vor dem
jh eine mit Hemach ver⸗ er Schwelle in deſſen.
2ze alt Sie, M und Vuth mächtig in
eltung
Verg
39
— 691—
So weit war der Verbrecher in ſeinem Gedankengange gekommen, als Cora eintrat.
Sie erſchrak, als ſie ihren Bruder bemerkte, aber als nun ihr Blick auf Juſtine fiel, ſtieß ſie einen leiſen Freudenſchrei aus.
„Da bringe ich Dir Deine frühere Zofe“, ſagte er lächelnd,„jetzt ſieh' zu, ob Du Deinen Zweck erreichen und die Beweiſe gegen den Vicomte erhalten wirſt.“
Cora war raſch auf das Mädchen zugeſchritten.
„Sie iſt nur betäubt“, fuhr er fort,„ich mußte Chloroform an⸗ wenden, da ſie ſich weigerte, die Schwelle dieſes Hauſes zu überſchreiten. Aber ſie wird ſogleich erwachen, nur einen Augenblick Geduld.
„Wo iſt der Vicomte?“
„In ſeinem Kabinet.“
„Und der Chevalier?“
„Ich weiß es nicht, ich glaube, er hat die Nachtwache auf den Wällen.“
„Sehr gut, wir ſind alſo ungeſtört. Du warſt heute beim Marquis.“
„Woher weißt Du das?“ fragte Cora befremdet.
„Er hat Dich nicht gut empfangen.“
„Nein, nein, aber—“
„Nun, dieſe Gans da war bei ihm zum Diner, man hat ſich über Dich luſtig gemacht.“
Dunkle Gluth übergoß das Antlitz der ſchönen Frau, ein Blitz des glühendſten Haſſes traf aus ihren Augen das Mädchen, welches eben die Augen öffnete.
„Schändlich!“ preßte ſie zwiſchen den feſtgeſchloſſenen Zähnen her⸗ vor.„Wie? So ehrlos iſt dieſer Mann, daß er mich dem Geſpött ſolcher Dirnen preisgibt? Pierre, räche mich an ihm, und ich will Dir mein ganzes Leben dafür danken! Er hat mir vorgeworfen, ich habe Dich zu ihm geſchickt, um ihn zu zwingen, das Geld zu zahlen, er ſprach von Dir in Ausdrücken, die ich nicht wiederholen mag—“
„Ich kenne ſie“, ſagte der Falſchmünzer höhniſch,„er hat ſie mir in’s Geſicht geſchleudert.“
„Dann begreife ich nicht, daß Du ſo lange mit der Rache zögerſt!“
„Soll ich mich ſelbſt an's Meſſer liefern? Wenn man ſolchen Herren beikommen will, muß man verſteckte Wege ſuchen.“
Juſtine war jetzt völlig erwacht, ſie richtete ſich empor und blickte
44
X
—


