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Gut, ſehr gut“, nickte Pierre Bandau, die dürren Hände reibend ch mwerde ihr einen Empfang bereiten, wie ſie ihn ſchwerlich erwartet“
Herr von Segur hatte eine Flaſche aus ſeiner Taſche geholt, die er auf den Tiſch ſtellte, er öffnete jetzt ſeine Cigarrenbüchſe und wählte
iit der Miene des Kenners eine Eigarre aus ſeinem Vorrath, die er r anzürdeke.“
Der Geizhals ſah ihm mit wachſendem Erſtaunen zu, er rückt einen Stuhl an den Tiſch, vor dem der Wüſtling ſaß und ſtellte die trüh brennende Lampe neben die Flaſche. 4
„Holen Sie ein Glas“, befahl Segur, nachdem er die erſten Rauchwolken zur Zimmerdecke emporgeblaſen hatte.
„Wozu das?“
„Parbleu, damit ich meinen Wein trinken kann.“
„Hier?“
„Was wollen Sie? In den eleganteſten Reſtaurants ſitzt jetzt die Kanaille an den Marmortiſchen auf den Sammetpolſtern, ich habe keine Luſt, die Luft einzuathmen, mit der ſie die Atmoſphäre verpeſtet.
Und ich hoffe, Sie werden mir erlauben, daß ich ein halb Stündchen hier bleibe, ich habe heute den ganzen Tag noch nicht geſeſſen, da iſt es kein Wunder, wenn ich müde bin.“
„Hm— iſt es ein guter Wein?“ fragte der Alte lauernd.
„Ich trinke nie etwas Schlechtes.“
„Ja, das kann ich mir denken— ein ſo feiner Herr—“
„Ah, bah, damit wird's auch bald ein Ende haben“, ſchnitt Segur dem Wucherer das Wort ab,„unſereins muß auch arbeiten, wenn er leben will und mit der Arbeit hat's in Paris ein Ende genommen.“
„Spare in der Zeit, ſo haſt Du in der Noth“, ſagte Pierre Ban⸗ dau, das kahle Haupt ſchüttelnd,„wie Wenige denken daran!“
„Ihr habt natürlich daran gedacht— wie?“
„Mein ganzes Leben lang.“
„Und habt nun alle Kiſten und Kaſten voll.“
„Oho!“ fuhr der Wucherer erſchreckt auf.„Wer kann das be⸗ haupten?“
„Iſt es nicht die Wahrheit?“
„Nein. Was ich mir erſpart habe, das habe ich auf Häuſer und Grundftücke geliehen und der Himmel weiß, ob ich einen Scus dave. zurück erhalte. Wenn die Häuſer in Brand geſchoſſen und die Grund⸗ ſtücke geſtampft werden, wer garantirt mir für meine gapi alien? 1


