Teil eines Werkes 
2. Band (1872)
Entstehung
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etriſſt, ſo werden wir dieſe ja ſinden Seſſel zuſchritt, der ſeit einer lan ick in der Familie Erneſt's geweſen

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war.Wan hat erbenereh d in Verkehr ſteht, und es iſt bewie ſen, daß dieſe napoleoni Hände arbei um Frankreich

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daß Ihr mit ehemaligen

3 Despeten wünſchen werde. O, wir wiſſen zurken häuſig in Er rersWoh⸗

nung waren. Weißt Du etwas davon? wandte Erneſt ſich zu Paul, in deſſen

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ik S Adern das Blut 10 chte.

Nicht eine Silbe. Geſtern allerdings war ein verdächtiges Subjekt hier, welches Beiträge für eine e Hülenmaſchine ſammelte, mit der die ganze feindliche Armee in die Luft geſprengt werden ſollte, aber ich habe mich mit dem Kerl nicht lange aufgehalten.

Der Unteroffizier hatte inzwiſchen den Ueberzug des Seſſels zer⸗ chnitten, und ein triumphirender Zug umzuckte ſeine Mundwinkel, als er aus dem Polſter mehrere Papiere hervorholte, die er haſtig entfaltete

Ah, da huten wir, was wir ſuchen, ſagte er,hier ſind die Be weiſe, Briefe Napoleons, Verſprechungen, Zeichnungen unſerer Schanzen und Wälle, Notizen über die Stärke unſerer Armee und über unſere Pläne.

Das iſt eine Infamie! rief Erneſt wüthend.Wir wiſſen nicht, wie dieſe Papiere in den Seſſel gekommen find.

Parbleu, Ihr habt jetzt noch die Frechheit, zu leugnen?

Wären wir ſchuldig, ſo würden wir kein Wort verlieren, ent⸗ gegnete Paul,wir ſind Männer und fürchten niemals die Folgen unſerer Handlungen. Aber der Verleumdung treten wir entgegen.

So thut's vor Gericht, jetzt müßt Ihr gehorchen!

Es iſt das Werk des Marquis, murmelte Erneſt,mir wird Alles klar. Das Weib drüben hat alle dieſe Vorkehrungen getroffen, damit im geeigneten Augenblick der vernichtende Schlag geführt wer den konnte. Und dieſer Augenblick war gekommen, als ich die Sän gerin erkannte. 1

Vorwärts! befahl der Unteroffizier, während die Nationel gardiſter n einen Kreis um die Beiden ſchloſſen.