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als ich erkannte ich ihn
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„Man hat dort keine Ahnung davon?“ „Nein. Zwar ſagt man, ein Schließer müſſe beſtochen worden ſein, aber das ſind Vermuthungen, die uns keinen Anhaltspunkt
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geben.
„Und wie denkſt Du darüber?“
„Die Antwort könnteſt Du ſelbſt Dir geben. Der Marquis hat das Mädchen befreit und hält es jetzt an irgend einem ſichern Orte verſteckt. Eine andere Löſung finde ich nicht.“
Erneſt blieb lange in Sinnen verſunken; er konnte und wollte as Alles nicht glauben, und doch konnte er ſich auch wieder der Wahrheit nicht ganz verſchließen, die in den Erklärungen des Freun⸗ des ſich mit überzeugender Klarheit ausprägte.
„Ich werde den Marquis prüfen und ihm in die innerſte Tiefe des Herzens blicken“, ſagte er mit mühſam erzwungener Ruhe.„Wehe ihm, wenn er mein Vertrauen mißbraucht und mich ſo ſchmählich getäuſcht hat!“
„Und ich werde Dir beiſtehen“, erwiderte Paul.„Aber vergeſſen wir auch Louiſon nicht.“
„Gewiß nicht, mein Freund, wir wollen treu und feſt beiſammen ſtehen und uns nicht Ruhe noch Raſt gönnen, bis wir Beide befreit haben. O, ich habe jetzt ſo viel zu denken und zu ſorgen, daß ich nicht weiß, wo ich beginnen ſolll Ich habe auch Jenny Mouſſon verſprochen, daß ich ſie nicht vergeſſen wolle, die Laſt, die auf mir ruht, droht mich zu erdrücken. Aber Geduld, alle dieſe Aufgaben ſollen erledigt werden. Zuvörderſt muß ich zum Marquis gehen und ihm die Briefe aus Verſailles bringen, dann nehme ich ihn ins Gebet.“
„Nur vorſichtig“, warnte Paul.
„Ich hoffe, mich beherrſchen zu können. Du wirſt mich in der Nähe erwarten, wir gehen dann nach St. Lazare und zu Pierre Bandau, der alte Schuft weiß am Ende doch mehr, als er ſagen will. Du, Jean, bleibſt hier und ruhſt Dich aus, Du findeſt ja ſpäter noch Zeit genug, Studien in Paris zu machen.“
„Nanu, ick werde ſchlafen wie en Dachs“, erwiderte der Gefreite. „Aber wo finde ick Juſtine?“
„Ja, die müſſen wir auch noch ſuchen, vielleicht begegnen wir ihr auf den Boulevards, dann bringen wir Dir ihre Adreſſe mit.“
„Donnerwachsſtock, iſt es ſchon ſo weit mit ihr?“
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„Das will ich damit nicht ſagen“, beruhigte Erneſt den beſtürzten
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