Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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fuhr der Marquis fort.Was bewog Sie zu dem Wagniß, Ihren Eid zu brechen und

Wer behauptet, daß ich es gethan habe? fuhr Paul auf. V

Der Marquis ſchlug mit einem elfenbeinernen Stabe auf eine ſilberne Glocke, die vor ihm auf dem Tiſche ſtand, und beſtürzt prallte Paul zurück, als er jetzt einen Arbeiter hinter dem Sammtvorhang

hervortreten ſah.

Berichte, was Du vernahmſt, als Du auf dem Pont Neuf dieſen Nann belauſchteſt, befahl der Marquis. Er verrieth unſere Geheimniſſe, erwiderte der Arbeiter,er ſagte, daß er nur deshalb unſerem Bunde beigetreten ſei, um dem V Bater Bandau mit Verrath drohen zu können, wenn dieſer ihm Houiſon nicht zum Weibe geben wollte. Er nannte Gambetta einen

ehrgeizigen Advokaten, dem er nicht dienen möge, und er äußerte mehr⸗ mals, daß Napoleon zurückkehre und dem ganzen Schwindel ein Ende machen würde. Iſt das die Wahrheit? fragte der Marquis ſcharf. Sie müſſen beſſer wie ich wiſſen, ob Sie ſich auf Ihre Spione verlaſſen können, erwiderte Paul trotzig. 4 Wollen Sie auch jetzt noch leugnen? Nein! So werden Sie wohl auch nicht leugnen können, daß Sie mit rkaiſerlichen Regierung in Verbindung geſtanden haben?

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4Man müßte mir das beweiſen. Sehr wohl, kennen Sie dieſe Handſchrift? Der Marquis hielt dem jungen Mann ein Schriftſtück vor die

nugen.

Es iſt ein Bericht über die Stimmung in Paris nach der Nieder⸗

lage bei Wörth, fuhr er fort.Sie ſchickten es an den Secretär Rapoleon's, der ſich damals in Metz befand.

Es ſind Privatmittheilungen.

Mittheilungen eines Verräthers! Wir wiſſen, daß die Regierung einen Staatsſtreich beabſichtigte, daß zwölftauſend Verhaftsbefehle auf der Präfectur lagen, die eben ſo viele republikaniſch geſinnte Bürger nach Algier und Cayenne befördern ſollten. Wir wiſſen auch, daß die Regierung in allen Ständen ihre Agenten hatte, welche von Zeit zu Zeit über die öffentliche Meinung berichten mußten, damit der günſtigſte Augenblick zur Ausführung dieſes Verbrechens gewählt