Teil eines Werkes 
1. Band (1872)
Entstehung
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halb die Hände nicht in den Schooß legen. Die Orleaniſten und Bonapartiſten ſind eine mächtige Partei, ſie arbeiten im Stilten gegen uns, und dieſe Partei wird das Haupt erheben, ſobald wir läſſig werden. Wir müſſen durch den Schrecken herrſchen und dieſe Partei ausrotten; zu ihr zählen die Prieſter, die Reichen, die Deutſchen und die ehemaligen kaiſerlichen Beamten, auf ſie ſei fortan Euer Augen⸗ merk gerichtet. Jeder von Euch wird in ſeinem Bezirk die Ver⸗ dächtigen aufzeichnen und binnen acht Tagen mir die Liſte überreichen. Niemand darf geſchont werden, die Liſten müſſen vollſtändig ſein Wird Paris von den Preußen belagert, ſo werden wir hier mit den Verdächtigen aufräumen, von denen wir fürchten müſſen, daß ſie dem Feinde die Thore öffnen können; wir werden alsdann mit der be ſitzenden Klaſſe die alte Rechnung ordnen. Sie hat ſich vom Schweiße der Arbeiter gemäſtet, ſie ſoll herausgeben, was ſie dem Volke ge⸗ ſtohlen hat, die Aufgabe der Republik iſt es, zu ſorgen, daß auch der ärmſte Tagelöhner Sonntags ſein Huhn im Topfe hat.

Bravol Es lebe der Herr Marquis! Es lebe die Republik! erſcholl es von allen Seiten.

Einige von Euch werden morgen in der Frühe nach Marſeille, Lyon, Bordeaux und Lille reiſen, fuhr der Marquis fort,ſie ſollen auch dort arbeiten, damit im entſcheidenden Augenblick in allen Städten zugleich die ſociale Republik proclamirt wird! Die Betreffenden werden nach Mitternacht ihre Päſſe und ſonſtigen Papiere erhalten, ſie müſſen mit den erſten Zügen Paris verlaſſen. Das wäre Alles, was ich für heute Euch zu ſagen habe, geht und beobachten in den Straßen, ermuthigt die Zaghaften, verfolgt die Verräther und ſorgt für die Liſten. Wenn das Vaterland zu den Waffen ruft, ſo werdet Ihr Alle in die Nationalgarde eintreten, ſorgt, daß aus Eurer Mitte möglichſt viele Offiziere gewählt werden, wir werden uns ſpäter auf die Bataillone ſtützen müſſen. Und wer zum Offizier gewählt wird, der muß unſere Ideen in ſeinem Bataillon verbreiten und inm Stillen Waffen und Munition aufhäufen, denn wir wiſſen jetzt noch nicht, welche heiße Kämpfe uns erwarten. Seid vorſichtig, verſchwie gen und gehorſam, bald wird die goldene Zeit für den Arbeiter an⸗ brechen.

erhoben die Verſchworenen ſich und ſchritten einer dritten Thüre zu, welche den geheimen Ausgang aus dieſem Verſteck bildete.

Er gab ein befehlendes Zeichen mit der Hand; auf ſeinen Win