Jahrgang 
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Fünfunddreißigſtes Kapitel.

Hinter den Couliſſen.

Im Hauſe Liebmann's ging es in der That ſo hoch her, daß

man hätte glauben ſollen, der Bewohner dieſes Hauſes müſſe ſein Vermögen nach Millionen ſchätzen können. Eine ganze Orangerie war im Vorhauſe aufgepflanzt, die Steinplatten des Hausflurs deckten weiche Teppiche; Marmorſtatuen und koſtbare Vaſen auf hohen Poſtamenten ſtanden zwiſchen den Lorbeer⸗ und Orangen⸗ Bäumen und ein reich gallonirter Diener, der nichts weiter zu thun hatte, als die Thüre zu öffnen und die Gäſte zurechtzuweiſen, wanderte mit gravitätiſcher Miene unter dem dunklen Grün auf und ab. Die Treppe, die hinauf zum Saale führte, war mit Blumen⸗ Guirlanden geſchmückt, Blumen lagen auf jeder Stufe, zarte, duftige Kinder des Frühlings, die gepflückt waren, um zertreten zu werden.

Oben auf dem Korridor ſtand ein zweiter Diener in reicher Livree und mit weißen Handſchuhen, er führte die Gäſte zur Garderobe und aus dieſer geleitete ein dritter Diener ſie in den

Saal, in welchem das Feſt gefeiert wurde.

Die Ausſchmückung des Saales mußte jeden Eintretenden über⸗

raſchen. Man konnte nicht ſagen, daß ſie ſinnig war, im Gegentheil, man mußte ſie überladen und geſchmacklos nennen, aber ſie erfüllte doch inſofern ihren Zweck, als ſie den Reichthum Liebmann's Jedem in's Auge fallen ließ.

Reiche Draperien von Sammet oder Seide in den grellſten Farben wechſelten mit Kränzen und Guirlanden ab, koſtbare Oel⸗ gemälde in breiten, ſchweren Goldrahmen ſchmückten die mit einer dunklen Sammettapete bekleideten Wände.

Im Hintergrunde ſah man einen mit ſilbernen Geſchirren be⸗ ladenen Tiſch, und da bereits auf der Tafel eine Unzahl von ſolchen Geſchirren in allen denkbaren Formen prangte, ſo mußte man ſich unwillkürlich fragen, wozu jene dienen ſollten, wenn ſie nicht allein den Zweck hatten, den Reichthum des Parvenues zu beweiſen.

Spiegel, die vom Fußboden bin hinauf zur bemalten Decke reichten, werthvolle Penduluhren, ſilberne Armleuchter und Pokale,