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Tante Thereſe blickte nachdenklich vor ſich hin.
„Da wird der alte Schenk wohl bald ſeine Wirthſchaft ſchlie⸗ ßen,“ ſagte ſie nach einer Pauſe.
„Was ſollte ihn dazu veranlaſſen?“ fragte Schirmer.
„Nun, ich denke doch, der reiche Sohn—“
„Wird ſeinen Eltern keinen Heller herausgeben, darauf kannſt Du Dich verlaſſen. Ich habe den jungen Herrn an der Börſe kennen gelernt und taxire ihn für einen Menſchen ohne Herz, ohne Gefühl. Und es wird ihm auch kaum etwas übrig bleiben von ſeinem Einkommen, er macht ein großes Haus, wirft das Geld mit vollen Händen zum Fenſter hinaus und zeigt überall, daß er ein reicher Mann iſt, der etwas draufgehen laſſen kann.“
„Aber ſeinen Bruder könnte er unterſtützen!“ meinte Tante Thereſe.
„Den erſt recht nicht!“ erwiderte Schirmer.„Es würde ſeinen Stolz empfindlich beleidigen, wenn ſein Bruder ſich hier als Schloſſermeiſter etabliren wolle. Auf den Handwerker ſehen dieſe Leute mit ſouverainer Verachtung hinab.“
In dieſem Augenblick meldete die Magd, der Barbier wünſche ſein Geſchäft zu verrichten.
„Nur herein!“ rief Schirmer.„Da hören wir vielleicht noch intereſſante Einzelnheiten über die Hochzeit.“
Caspar Melchior Gabel trat mit einem ſehr ſelbſtbewußten Lächeln auf den Lippen ein.
Man ſah ihm an, daß er verſchiedene Neuigkeiten im Sack hatte und daß er ſtolz darauf war, den überraſchenden Inhalt dieſes Sackes auszuſchütten.
„Na, Sie ſehen ja ſo vergnügt in's Wetter, als ob Ihnen etwas ſehr Angenehmes begegnet ſei,“ ſagte der Bankier, nachdem er ſich hingeſetzt hatte.„Spielen wohl in der Lotterie— he?“
„Nein, das beſorgt mein Nachbar Wacker für mich mit,„er⸗ widerte der Barbier, während er langſam ſeine Meſſer wetzte und dabei bald die Damen, bald den kleinen Herrn ſo pfiffig anblickte, als ob er ſie darauf aufmerkſam machen wolle, daß er mehr wiſſe, als er ſagen dürfe.„Wenn der einmal das große Loos ge⸗ winnt, wird's einen gewaltigen Halloh geben.— Ich mag's ihm gönnen,“ fuhr er gleich darauf mit gedämpfter Stimme fort,„er wird ohnehin in der nächſten Zeit vielen Kummer erleben.“
„Kummer?“ fragte Tante Thereſe neugierig, die ſich für alle Nachbarn intereſſirte.„Inwiefern?“
Ah, das wiſſen Sie nicht?“
v „Nein, nein.“ „Sie wiſſen nicht, daß ſeine Tochter—— ah, Fräulein
Schirmer entſchuldigen Sie, ich hatte ganz vergeſſen, daß Sie an⸗ weſend ſind.“ Fuͤnfmalhunderttauſend Thaler. 17


