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Eiſengießer, deren trotzige herausfordernde Haltung ihn ahnen ließ, daß ſie keine freundſchaftlichen Geſinnungen für ihn hegten.
Einer dieſer drei bekleidete den Poſten eines Werkmeiſters, er ſchien auch jetzt von ſeinen Kameraden dazu auserſehen zu ſein, ihre Intereſſen wahr zu nehmen.
„Wir haben gehört, daß Sie abreiſen wollen,“ ſagte dieſer Werkmeiſter, einen rauhen, barſchen Ton anſchlagend,„die Nach⸗ richt hat uns bewogen, bis heute zu ſchweigen, aber es ſcheint, daß es nur Flauſen waren. Sie treffen noch keine Anſtalten, das Etabliſſement zu verlaſſen, und bevor wir uns an Herrn Michelet wenden, möchten wir von Ihnen ſelbſt hören, ob wir uns darauf verlaſſen können, daß Sie in den nächſten Tagen ſich entfernen werden.“
Dieſe kurze faſt befehlende Art und Weiſe, Wünſche geltend zu machen, die möglicherweiſe das ganze Lebensglück eines Menſchen auf's Spiel ſetzten, trieb dem jungen Manne die Galle in's Blut.
Wie durften dieſe Leute ſich erlauben, ihn zur Abreiſe zu nöthigen?
Einen triftigen Grund konnten ſie für dieſes Verfahren nicht angeben, es ſei denn, daß man die Forderungen ihrer Selbſtſucht für einen triftigen Grund gelten laſſen wollte.
„Was ſoll das?“ fragte er mit ſcharfer Betonung.„Wen kümmert es, ob ich bleibe oder abreiſe?“
„Uns Alle!“ erwiderte der Eiſengießer unwirſch.„Sie ſind der Störenfried in unſerm Etabliſſement.“
„Der Störenfried?“
„Ja. Ihretwegen haben die Pariſer Vagabunden das Etabliſ⸗ ſement zerſtören wollen—“
„Wer kann das behaupten?“
„Die Leute ſelbſt haben es ausgeſagt.“
„Und wenn ſie die Wahrheit geſagt hätten, trifft mich die Schuld?“
„Das wollen wir eben nicht behaupten. Aber ſeitdem Sie hier ſind, iſt die alte Eintracht geſchwunden, die Herzen Michelets und des Fräuleins ſind uns entfremdet, und das allein Ihretwegen.“
„Ah— iſt es das?“
„Genügt es nicht, uns zu erbittern gegen Sie? Wir wiſſen ſehr wohl, was Sie beabſichtigen, und wir Alle ſind entſchloſſen, dieſer Abſicht entgegenzutreten. Wenn Sie aber dennoch ſie er⸗ reichen, ſo fordern wir insgeſammt unſere Entlaſſung, für einen Deutſchen arbeiten wir nicht.“
Ein ironiſches Lächeln glitt über das Geſicht Otto's.
„Aber wenn dieſer Deutſche ſein Leben verloren hätte für Euch und Euren Liebling, ſo würdet Ihr das Opfer angenommen
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