Jahrgang 
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meiner Dankbarkeit geben möchte, ehe ich Abſchied von ihm nehme.

Nikolas nickte.Ich glaube das gerne, ſagte er,aber welchen andern, beſſeren Beweis kannſt Du ihm geben, als

Lieber Junge, weshalb ſo ernſt, ſo, ich möchte faſt ſagen, feindſelig düſter? Iſt Dir etwas Unangenehmes begegnet, ſo ſag's gerade heraus, haſt Du einen Wunſch, den Du gerne erfüllt ſehen möchteſt, ſo ſprich ihn aus, Du mußt doch wiſſen, daß ich Dir in allen Dingen gerne mit Rath und That zur Seite ſtehe.

Gewiß, gewiß, aber

Aber? Ich begreife Dich nicht. Du willſt plötzlich von hier fort und kannſt mir für dieſen Entſchluß doch keine Gründe an⸗ geben, Du gibſt mir zu, daß ich unſerm Chef meine Dankbarkeit beweiſen muß, und dennoch ſuchſt Du mich davon zurückzuhalten. Ich habe in den jüngſten Wochen mich ſehr angelegentlich mit der neuen Maſchine beſchäftigt, die wir in London anfertigen laſſen wollten. Ich meine, dieſe Maſchine könne bedeutend einfacher und zweckmäßiger gebaut werden aber Du verſtehſt davon leider nichts!

Ich höre Dir mit lebhaftem Intereſſe zu.

Dann iſt an der Maſchine ein ganz bedeutender Fehler, der beſeitigt werden muß, wenn ſie ihrem Zweck ganz entſprechen ſoll, und ich glaube, daß es mir ſchon in den nächſten Tagen gelingen wird, eine beſſere Zeichnung zu entwerfen, nach der wir ſelbſt dieſe Maſchine mit geringen Koſten anfertigen können. Sobald ich wieder hinunter in die Werkſtätte darf, was wohl in dieſer oder der nächſten Woche der Fall ſein wird, ſo baue ich ſofort ein kleines Modell und Du ſollſt ſehen, Michelet wird durch dieſe Maſchine über die Engländer einen Triumph erringen, der Auf⸗ ſehen erregen muß.

Das iſt Alles recht ſchön, aber

Mit Deinem ewigen, unausſtehlichenAber! fuhr Otto erzürnt fort.So ſage doch, was Du auf dem Herzen haſt! Was treibt Dich von hier fort?

Mich? Nichts, erwiderte Nikolas verlegen.Was mich betrifft, ſo geſtehe ich unverholen, daß ich am Liebſten hier bleiben möchte, bis ich mir ſoviel erſpart habe, um eine eigene Werkſtätte in der Heimath errichten zu können. Aber es iſt da ein triftiger Grund, der uns nöthigen wird, den Wanderſtab wieder in die Hand zu nehmen.

Welchen Grund? fragte Otto befremdet. Er betrifft Dich.

Ah ich bin neugierig.

Kannſt Du ihn nicht errathen?

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