ellt war, be⸗ die Gründe, anerkennend.
am Scheren⸗ c das Per⸗ lüſterte, im
zußern.
b Herz de
aben konnte. erdigung im
inrich durfte weigend an
loſſen hatte urückgekehrt
einen Sohn en zur Ver⸗ nergiſch die
gehen, aber aufmerkſam, Wirklichkeit ſei, einen eten Firma
an nächſten und allmäh⸗ Zeit ihren
vergeſſen, n Heinrich ef deſſelben
Einunddreinigites Kapitel.
Eine ſchwere Probe.
Der Dolch Werner's hatte gut getroffen.
Nur dem Umſtand, daß die Klinge auf eine Rippe geſtoßen und abgeprallt war, hatte Otto ſein Leben zu danken.
Und wohl auch nicht dieſem Umſtande allein, ſondern haupt⸗ ſächlich der ſorgſamen und unermüdlichen Pflege Valerie's.
Michelet hatte in ſeinem Hauſe dem Verwundeten ein Zim⸗ mer eingeräumt und ſofort ſeinen Hausarzt rufen laſſen, der, als er die Wunde ſondirte, ſehr bedenklich das Haupt ſchüttelte.
Aber durch dieſes Kopfſchütteln und Achſelzucken ließ Valerie ſich nicht beirren, ſie hegte die feſte Ueberzeugung, daß es ihr ge⸗ lingen müſſe, dem jungen Manne das Leben zu retten, und dieſe Ueberzeugung verlieh ihr Kraft und Muth, ſich ganz der ſchweren Aufgabe zu widmen.
Tage, Wochen verſtrichen, noch immer lag Otto in den Phan⸗ taſien des Wundſiebers, und in dieſem Delirium kam manches Wort über ſeine Lippen, welches er in bewußtem Zuſtande gewiß im Innerſten ſeiner Seele verborgen gehalten hätte.
Valerie ſaß oft an ſeinem Bette, der Wärterin allein wollte ſie die Pflege nicht anvertrauen.
Und als nun endlich Otto aus ſeinen Phantaſien zum Be⸗ wußtſein erwachte, als der Arzt erklärte, das Leben des Verwun⸗ deten ſei gerettet, da fühlte Valerie ſich reichlich belohnt für ihre Mühen, ihre Sorgen und Entſagungen.
Sie mußte jetzt die weitere Pflege der Wärterin überlaſſen, das weibliche Zartgefühl verbot ihr, länger noch am Bette des Geneſenden zu weilen, aber ſie überwachte dieſe Pflege mit ſtrenger Sorgfalt.
Was war es, weshalb ſie ſich ſo ſehr für Otto intereſſirte? Was bewog ſie, oft, wenn er ſchlief, leiſe einzutreten und den Blick lange auf ihm ruhen zu laſſen?
Es herrſcht eine gefährliche Luft im Krankenzimmer, eine 3 welche in die Herzen eindringt und in der Seele Gefühle weckt, von denen ſie vordem keine Ahnung hatte.
Sie nahmen Alle Theil an dem Schickſal Otto's: Michelet, Nikolas und die übrigen Kameraden, aber ſie Alle ließen ſich be⸗ ruhigen durch die Erklärung, daß die Gefahr geſchwunden ſei.


