dt ſch eins Niemand antwortete, nichts regte ſich in dem Zimmer.
„Er ſchläft,“ ſagte Heinrich ruhig, der dem alten Herrn gefolgt war,„laſſen Sie ihn ruhen.“
„Aber er müßte doch mein Pochen hören!“
„Wenn er nüchtern wäre, würde er freilich erwachen, aber als .. ich ihn verließ, war er ſtark berauſcht.“ lſtändig ver⸗ Scherenberg ſchüttelte den Kopf, er pochte noch einmal. ſcſels wegen Endlich entfernte er ſich. Am Fuße der Treppe trennten die
8 beiden Aſſocie's ſich, mit der Verabredung, am nächſten Morgen i müſſe den gemeinſchaftlich die Unterhandlungen mit Bertram fortſetzen zu wollen. 4
Der Morgen kam, es war ein trüber, nebliger Morgen, der eeinen unfreundlichen Tag verſprach. e Gereiſthet Die Frühſtückſtunde war längſt verſtrichen, im Comptoir ar⸗ anftmuth ihn beitete das Perſonal ſchon rüſtig, der alte Herr hatte bereits in ſtütte, aber, ſeinen Fettbüchſen fleißig gewirthſchaftet, Heinrich verſchiedene ubt, in dieſer Briefe erledigt, aber Bertram erſchien nicht. zten Mittel, Scherenberg konnte endlich ſeine wachſende Unruhe nicht mehr e, in mora⸗ bemeiſtern, er ging hinauf, um ſeinen Sohn zu wecken.
Eine Viertelſtunde ſpäter wurde die Thüre des Kabinets ge⸗ öffnet, das verſtörte Geſicht des alten Mannes blickte hindurch, und Heinrich, der den Wink verſtand, eilte in's Kabinet und ſchloß hinter ſich die Thüre.
„Was iſt vorgefallen?“ fragte er. aß Sie meht„Ich weiß es noch nicht, aber mir ahnt Schlimmes,“ erwiderte
Scherenberg, vor Aufregung zitternd,„die Thüren ſind noch ver⸗
t der Mann, ſchloſſen, ich habe angeklopft, als ob ich die Todten wecken wollte, tt,“ erwidete aber keine Antwort erhalten.“ e betrift, ſo„Eigenſinniger Trotz—“. 3 daran gedah,„Nein, nein, ich habe gelauſcht und nicht das mindeſte Geräuſch den Tod der gehört.“
„Vielleicht ſchläft er noch.“
„Um elf Uhr Vormittags?“
nie bewieſen,
ſen fort in⸗„Es iſt wahr, Ihr Pochen müßte ihn geweckt haben.“ richt zu und„Mein Gott— ich weiß nicht— Waffe beſtt„Ruhe,“ beſchwichtigte Heinrich den verwirrten, geängſteten
Mann,„was auch vorgefallen ſein mag, die Wahrheit darf außer im nden“ uns Beiden Niemand erfahren. Ich vermuthe, er hat während einer Lere der Nacht das Haus heimlich verlaſſen.
ij ſel„Wenn es nur das wäre!“
d Aufregun„Iſt eine andere Vermuthung zuläſſig?“
eſe„Sie ſelbſt ſagten geſtern Abend—
.„„Bah, denken Sie doch nicht gleich an das Schlimunſte,“ ent⸗
binans S, gegnete Heinrich ruhig.„Bertram hat nicht den Muth zu einem Thüt ſolchen Schritt—“


