Jahrgang 
1
Einzelbild herunterladen

Hände Aufre⸗

em B. ben, ſie Wirth

gelaſſen, unte ich

er ihren n muth⸗

ange und gedanken⸗

die Bice

und düſtre ſen daß

1

1 1 1

Der Wirth ſchwieg, auf einen ſo vollſtändigen Sturz ſeiner Hoffnungen war er nicht vorbereitet geweſen.

Es iſt alſo nichts? fragte Herz.

Nein, erwiderte Bertram Schenk kurz angebunden.

Dann bedaure ich, den Brief überbracht zu haben.

Er ſtand im Begriff, ſich zu erheben, als ein vierter Gaſt eintrat, ein Gaſt, der ebenſo, wenn nicht noch mehr unwillkommen war, wie der Wucherer.

Dieſer Gaſt war der frühere Meiſter Otto's, der Schloſſer Peter Braun.

Auch er trat mit einer Ruhe und Sicherheit ein, als ob es für ihn keinem Zweifel unterliege, daß der Wirth ſich durch ſeinen Beſuch geehrt fühlen müſſe.

Da nun weder der Wirth, noch der Barbier, noch der Schnei⸗ der irgend einen triftigen Grund hatten, gegen dieſen Mann ſofort feindſelig aufzutreten, ſo konnte natürlich keiner von ihnen etwas dagegen einzuwenden finden, daß der Schloſſermeiſter Platz nahm und nach einem ſehr höflichen Gruße ein Glas Bier forderte.

Es wäre mir lieb, wenn ich einige Worte mit Ihrem Sohn Otto reden könnte, wandte er ſich zu dem Wirth, nachdem er einen Zug aus ſeinem Glaſe gethan hatte.

Schon der Anblick dieſes Mannes, der in keinem guten Rufe ſtand, hatte dem Wirth die Galle in's Blut getrieben, auch war er ſcharfſinnig genug, zu errathen, was der Schloſſermeiſter beab⸗ ſichtigte.

Was wollen Sie von ihm? erwiderte er, und ſeine Stimme klang barſcher und ſchroffer, als er es eigentlich wollte.

Nichts beſonderes, fuhr Braun gleichmüthig fort.Sie wer⸗ den wiſſen, daß Otto und deſſen Kamerad heute Morgen Feier⸗ abend gemacht haben.

Sie tragen ja ſelbſt die Schuld daran.

Mag ſein, ich will das nicht näher unterſuchen.

Und was wollen Sie nun?

Ihren Sohn fragen, ob er wieder eintreten will.

Und das wollen Sie ihn ſelbſt fragen?

Weshalb nicht? Wir werden ſchon einig mit einander werden.

Wirklich? ſpottete der Wirth.Na, mir iſt's Recht, verſuchen Sie Ihr Glück.

Gern, wenn Sie nur die Güte haben wollen, Ihren Sohn zu bitten, er möge auf einen Augenblick hierherkommen.

Bertram Schenk wechſelte mit ſeinen Freunden einen ſehr be⸗ deutſamen Blick.

Der Barbier verließ das Zimmer. Ich werde es ihm ſchreiben, wenn ich weiß, wo er iſt, ſagte Schenk. 3*