„ gſich ſi cklich,
Wirth, riſe Pl
Allen
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Ferne lag, eine Wanderſchaft, die über rauhe, dornige Pfade und gar oft an gähnenden Abgründen vorbeiführte.
Ob ſie das erſehnte Ziel erreichten?
Wer konnte es vorausſehen? Sie beſaßen beide Muth und Thatkraft, ſie wanderten beide vereint auf ein und demſelben Wege einem und demſelben Ziele zu und doch ſollten einſt ihre Wege weit, weit aus einander gehen!
Fünftes Kapitel.
Ein Geheimer.
Der Schneider Fritz Wacker und der Barbier Caspar Gabel ſaßen im Hinterſtübchen gemüthlich mitſammen plaudernd vor den ſchäumenden Biergläſern.
Sie wußten, was drüben in der Wohnſtube vorging und ſo gern ſie auch von den beiden Jünglingen Abſchied genommen und ein herzliches Wort ihnen mit auf den Weg gegeben hätten, woll⸗ ten ſie doch nicht ſtörend in den Familienkreis eindringen.
Und als die Flüchtlinge das Haus verlaſſen hatten und nun der Wirth ſich zu ſeinen Gäſten geſellte, da hielten es die letzteren für ihre Pflicht, ihn zu tröſten und aufzuheitern, fühlten ſie doch ſelbſt, wie ſchwer es ihm um's Herz ſein mußte.
Bald wurden ſie durch den Eintritt des Brauburſchen unter⸗ brochen, der ſeinem Herrn leiſe einige Worte zuflüſterte.
Ueber das wohlgenährte Antlitz des Schenkwirths glitt ein Zug freudiger Genugthuung.
Er nahm ſein Glas und forderte durch ein Zeichen ſeine Gäſte auf, mit ihm anzuſtoßen.
„Auf das Wohl der beiden Flüchtlinge!“ ſagte er leiſe.„So
eben erhalte ich die Nachricht, daß ſie glücklich hinaus ſind.“
Die Gläſer wurden auf einen Zug geleert; Bertram Schenk
ging hinaus, um ſie wieder zu füllen.
Aber der Schrecken hätte ihn beinahe bewogen, ſie fallen zu laſſen, denn als er die Schwelle des Zimmers überſchritt, fiel ſein Blick auf eine Infanterie⸗Patrouille, die alle Thüren des Erd⸗ geſchoſſes beſetzt hielt.
Ein Polizei⸗Commiſſair näherte ſich raſch dem Beſtürzten.


