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geſtoßen worden waren, mußte Befremden erregen, dieſer Ton verrieth, daß Eugenie an dem jungen Manne ein ſehr großes Intereſſe nahm.

Der alſo hat ſich an dem Aufſtande betheiligt? brach Schirmer endlich das peinliche Schweigen.Mich wundert's eigentlich nicht, er war immer ein unruhiger Kopf.

Der Barbier nickte, ſeine Naſe glühte im dunkelſten Carmin, vielleicht trieb die Freude, eine ſehr wichtige Entdeckung gemacht zu haben, ihm das Blut in den Kopf und in ſein edles Riech⸗ organ.

Die Ideen, mit denen er ſich trägt, mögen recht gut und ſchön ſein, erwiderte er,aber ſie brechen ihm den Hals. Wir Deutſchen können keine Revolution machen.

Und wenn wir's könnten, es käme nichts dabei heraus, ſagte Schirmer, indem er ſich erhob.Uebrigens möchte ich Ihnen rathen, ſchon im Intereſſe des jungen Mannes, zu ſchweigen, wenigſtens ſo lange, bis der Betreffende in Sicher⸗ heit iſt.

Caspar Melchior Gabel fühtte den Hieb, den der Bankier ihm mit dieſem wohlgemeinten Rath gab; er packte ſchweigend ſein Werkzeug ein und entfernte ſich, um eine Erfahrung und eine Entdeckung reicher.

Eugenie hatte das Köpfchen auf den Arm geſtützt, der Aus⸗ druck ihrer Züge verrieth ihre gewaltige Erregung nnd die wach⸗ ſende Angſt.

Otto Schirmer ſtand vor dem Spiegel und fuhr mit der Hand glättend über ſein bereits grau melirtes Haar.

Eugenie, was iſt Dir dieſer Mann? fragte er ernſt und ruhig, aber noch immer in ſeinem ſanften, gutherzigen Tone. Deine Beſtürzung und Deine Aufregung haben einen tieferen Grund, und dieſen Grund wünſche ich zu erfahren.

Eugenie erhob das Haupt und blickte wehmüthig ernſt den Vater an.

Die Thräne, die in ihren Augen ſchimmerte, die langſam unter den blonden Wimpern hervorquoll, war eine genügende Antwort auf ſeine Frage.

Du weißt es ſelbſt, Ottv war in den Jahren meiner Kind⸗ heit mein und Alfreds Spielgenoſſe, ſagte ſie leiſe,er kam oft in unſer Haus und auch ſpäter noch hing Alfred mit treuer Freundſchaft an ihm. Alfred achtete den Freund ſeines ehren⸗ haften Charakters, ſeines guten Herzens und ſeiner Talente wegen, an einen Standesunterſchied dachten wir alle nicht. Und weshalb auch? Iſt der Wirth Bertram Schenk nicht ein angeſehener, ge⸗ achteter Bürger? Und wenn Otto auch das Schloſſerhandwerk zu