Teil eines Werkes 
3. Band (1871)
Entstehung
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Mit dieſen Worten wollte Mathilde ſich durch eine Seitenthüre eilig entfernen.

„Wohin noch, Baſe?“ fragte Balduin.

„Raſch in mein Boudoir und an die Kaſſe, um mich mit dem Nothwendigſten zu verſehen“, entgegnete Mathilde..

„Das könnte vielleicht unſere Flucht erſchweren und würde kaum zur Ruhe Ihrer Zukunft beitragen. An Gütern, die hier erworben wurden, haftet kein Se⸗ gen. Nehmen Sie aus dieſem Palaſte nichts mit ſich, nichts als das Kleid, das Sie auf Ihrem Leibe tragen! Das Erbe von Ihrem Großvater, das ehrlich erworben ward, wird für Ihre Bedürfniſſe genügen.“

„Dieß Erbe ſchenkte ich ja Ihnen.“

„Ich aber nehme es nicht an. Sie bedürfen des⸗ ſelben dringender, als ich.“

„Sind Sie ſo reich?“

Balduin zuckte die Achſeln.

„Ich habe ein Brodfach erlernt“, ſagte er.„In meiner Heimat nennt man mich einen Gelehrten.“

„Das heißt: Sie ſind arm. Nun wohl, wir wer⸗ den uns über die Verlaſſenſchaft einigen. Sie ſind ein edler Mann, ich folge Ihnen blind.“

Beide wendeten ſich gegen die Thüre. Unter der⸗ ſelben hielt Mathilde nochmal inne: