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meines Gatten, ſind eben derſelbe Doctor Karl Bal⸗ duin, der ſich in Bad Schachen von Julius Dallmer losſagte, als dieſer mit Eskobadi abſchloß?“
„Eben derſelbe, mein unglückliches Bäschen. Hät⸗ ten wir uns ſchon damals gefunden, ſo wäre Ihre Zu⸗ kunft anders geworden.“
„Ach, warum ſuchten Sie mich nicht ſchon damals auf, warum gaben Sie ſich mir nicht ſchon damals als Vetter zu erkennen?“
„Wie hätte ich damals ahnen können, daß unter dem Namen Frau Waller, den Ihre Mutter führte, Alimonti'’s Wittwe verborgen ſei? Wie hätte ich da⸗ mals in der Tochter einer Frau Waller die Enkelin meines Großoheims entdecken können?“
Mathilde ſeufzte.
„Sie haben recht“, ſagte ſie wehmüthig.„Vergebe der Himmel meiner Mutter, daß der Betrug, den ſie ſogar an ihrem eigenen Namen verübte, ſo verhäng⸗ nißvoll für ihre Tochter werden mußte!“
Sie ergriff Balduin's Hand und fuhr fort:
„Der Schmerz um mein verlorenes Daſein riß mich zu ungerechten Vorwürfen gegen den theuern Verwand⸗ ten hin, deſſen Gegenwart mein Herz in ſeinen inner⸗ ſten Falten mit Jubel begrüßt. Balduin, ach, wenn Sie ganz in die Tiefe meines Jammers hineinſchauen


