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„Erſt ſeit er ſich in Puebla naturaliſiren ließ.“
„Er iſt alſo kein eingeborner Mexikaner? Wohl gar ein Landsmann von mir und hieß in ſeiner Hei⸗ mat Julius— Julius Dallmer?“
„Das iſt in der That ſein urfprünglicher Name. Sie lenu ihn?“
„O, jetzt verſtehe ich Ihren vorigen Seufzer auf meine Frage nach dem Glücke Ihrer Che. Arme Frau! Jetzt kenne ich auch Sie ſelbſt und Ihre Vergangen⸗ heit, obgleich wir uns heute zum erſten Mal perſönlich begegnen. Seit Sie die Inſelſtadt im ſchönen ſchwä⸗ biſchen Meer verließen, haben Sie wohl die Aufſchlüſſe ſchwer beſtätigt gefunden, die Ihnen unter Verflechtung meines Namens dort von einem edeln Freunde ertheilt, aber von Ihnen nicht geglaubt worden waren!“
„Aufſchlüſſe unter Verflechtung Ihres Namens? Ihr Name lautet?“
„Ganz ſo, wie der Ihres Großvaters.“
„Den Sie mir noch nicht genannt haben!“
„Ja ſo! Ihr Großvater hieß Karl Balduin.“
Mathilde ſah ihren Vetter mit einem Ausdrucke an, in welchem zugleich Freude und Beſchämung zu leſen waren.
„Sie ſind alſo“, ſtotterte ſie und ließ den Blick
verlegen zu Boden ſenken,„Sie ſind ein Jugendfreund 2*


