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So zwiſchen Ausbrüchen der Verz zweiflung und zwiſchen Entſchlüſſen ſich umherſchaukelnd, verbrachte er ſchlaflos den Reſt der Nacht. Da wurden vom Corridor herüber feſte Männertritte gehört. Er ſprang auf und horchte. Es war bereits heller Tag. Die Tritte kamen näher und näher.
„Oeffnet, Sennore Dallmavi!“ herrſchte vor der Thüre eine jugendliche Stimme mit wirſcher Betonung.
„Wer verlangt Einlaß?“ fragte Dallmavi bebend.
„Der Bräutigam Ihrer Tochter“, lautete die Ant⸗ wort.
Dallmavi ſchob mehr mechaniſch als abſichtlich den Riegel zurück und trat heraus.
Alberto Mancha ſtand vor ihm umgeben von einem halben Dutzend ſeiner Diener. In der Hand hielt er eben denſelben blutbefleckten Dolch, welchen Dall⸗ mavi einige Stunden früher am Gartenpförtchen von ſich geſchleudert hatte.
„Ich komme von Alma“, begann Alberto und warf den Dolch zu Dallmavi's Füßen.„Lege ihn zu Deinen übrigen Schätzen! Der Dolch iſt aus echtem Golde und der Griff trägt Dein Wappen, alſo iſt er Dein!“
„Was ſoll dieß?“ ſtotterte Dalimapi und wich ſcheu zurück.


